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	<title>SuchmaschinenTricks.de &#187; SERP</title>
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	<description>Das deutsche Suchmaschinen-Magazin.</description>
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		<title>Google Real-Time Search</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google hat heute seine Echtzeitsuche &#8211; zu gut neudeutsch: Google Real-Time Search &#8211; vorgestellt. Ähnlich wie man das bisher schon von der Twitter-Suche kennt, werden neu gefundene Inhalte per AJAX in die Suchergebnisseiten eingeblendet. Für interessante Suchanfragen mit einer großen Menge an Ergebnissen heißt das, dass die Treffer nur so durchgejagt werden. Wer&#8217;s mal selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat heute seine Echtzeitsuche &#8211; zu gut neudeutsch: Google Real-Time Search &#8211; vorgestellt. Ähnlich wie man das bisher schon von der Twitter-Suche kennt, werden neu gefundene Inhalte per AJAX in die Suchergebnisseiten eingeblendet. Für interessante Suchanfragen mit einer großen Menge an Ergebnissen heißt das, dass die Treffer nur so durchgejagt werden. Wer&#8217;s mal selbst sehen möchte, hier ein Link auf <a href="http://www.google.com/search?hl=en&#038;esrch=RTSearch&#038;q=obama">Obama</a>.</p>
<p>Wird dieses Feature, wie angekündigt, Anfang nächsten Jahres weltweit eingeführt, bedeutet das, dass in den Suchergebnisseiten wieder Platz für die normalen Webtreffer verloren geht. Schon heute gibt es Queries, bei denen man zwischen Videosuche, Fotosuche, Produktsuche, Blogsuche und Newssuche die gewöhnlichen Webtreffer mit der Lupe suchen muss.</p>
<p>Besonders aber stört mich an der Google Real-Time Suche, dass mir dieser Ergebnisticker ziemlich sinnlos erscheint. Alle zu einem Stichwort erscheinenden Tweets und Blogposts angezeigt zu bekommen, ist ungefähr ähnlich hilfreich wie während eines Fußballspiels sämtliche Unterhaltungen aller Stadionbesucher hören zu können. Klar, wer eine Sozialkunde-Hausarbeit über die Gesprächskultur in Fußballstadien schreibt, würde sowas lieben, aber der typische Nutzer dürfte mit etwas mehr Auswahl besser fahren.</p>
<p>So habe ich jedenfalls den Eindruck, Google macht das nur aus Marketinggründen. Sie müssen halt jetzt Real-Time Seach anbieten, weil Bing das auch angekündigt hat und außerdem drei Analysten irgendwann einmal Twitter als den neuen Google-Konkurrenten bezeichnet haben. Die Relevanz dieser durchscrollenden Ergebnisse für den Nutzer halte ich für recht beschränkt. Das soll nun nicht heißen, dass ich die Idee der Real-Time Suche für unsinnig halten würde. Im Gegenteil, das ist eine sehr spannende Funktion &#8211; allerdings kann mich keiner der bisherigen Ansätze auch nur annähernd begeistern. Von Google hätte ich dazu jedenfalls etwas besseres erwartet.</p>
<p><strong>[Update]</strong><br />
<a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/12/relevance-meets-real-time-web.html">Official Google Blog: Relevance meets the real-time web</a></p>
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		<title>Google: Personalisierte Suche ist nun Standard</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[cookie]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[personalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
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		<description><![CDATA[Google liefert ab sofort personalisierte Ergebnisse für alle Nutzer, auch wenn diese nicht mit ihrem Google-Account eingeloggt sind und die Web-History abgeschaltet haben. Google möchte so den Nutzern bessere Suchergebnisse zeigen. Die technische Grundlage der personalisierten Suche ist ein Cookie mit der Lebensdauer eines halben Jahres, über das Google eine Suchhistory speichert. Diese Suchhistory enthält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google liefert ab sofort personalisierte Ergebnisse für alle Nutzer, auch wenn diese nicht mit ihrem Google-Account eingeloggt sind und die Web-History abgeschaltet haben. Google möchte so den Nutzern bessere Suchergebnisse zeigen. Die technische Grundlage der personalisierten Suche ist ein Cookie mit der Lebensdauer eines halben Jahres, über das Google eine Suchhistory speichert. Diese Suchhistory enthält aber nicht nur die Suchanfragen, sondern auch die daraufhin angeklickten Ergebnisse.</p>
<blockquote><p>For example, since I always search for [recipes] and often click on results from epicurious.com, Google might rank epicurious.com higher on the results page the next time I look for recipes.</p></blockquote>
<p><img src="/wp-content/themes/smt/images/top-googlemouse.jpg" alt="Google-Nutzung personalisiert" width="310" height="150" align="right" /> Das heißt im Klartext, dass Google klammheimlich von der bisherigen Opt-In-Regelung für die Speicherung des Suchverhaltens nun zu einer Opt-Out-Regelung übergegangen ist. Klammheimlich? Ja, klammheimlich, denn auf der Google-Homepage findet sich kein Hinweis dazu und auch die Datenschutzhinweise zur personalisierten Suche stammen noch vom Februar 2007. Ich bin mir sicher, es wird die hiesigen Datenschützer interessieren, dass Google künftig ungefragt die Suchanfragen und das Klickverhalten jedes Nutzers speichert. Und für die Ermittlungsbehörden ergeben sich ebenfalls ganz neue Möglichkeiten: Wird Google künftig Auskunft geben müssen, wenn die CIA ankommt und sagt, hier habt ihr das Cookie eines Terrorverdächtigen, zeigt uns mal, wonach der so gesucht und was er angeklickt hat?</p>
<p>Toll ist auch, dass die Suchhistory über das angeblich anonyme Cookie auch für jene Nutzer aktiviert wird, die die Suchhistory bewusst abgeschaltet haben. &#8220;Angeblich anonym&#8221; deshalb, weil beide Cookies bei Google gespeichert werden, es also für Google sehr wohl möglich ist, eine Verbindung zwischen beiden Accounts herzustellen. Und geradezu perfide ist, dass das Löschen aller Cookies die neue Suchhistory wieder einschaltet, falls man sie entsprechend Googles Hinweisen ausgeschaltet hat. Über welche Methoden die neue <del datetime="2009-12-05T10:00:20+00:00">Überwachung</del> Personalisierung abgeschaltet werden kann, hat <a href="http://www.seo-strategie.de/blog/google-personalisierte-suchergebnisse/777.html">Hanns in seinem Artikel ausführlich erklärt</a>.</p>
<h2>Und was heißt das nun fürs SEO?</h2>
<p>In Einzelfällen werden sich künftig große Abweichungen zwischen den Suchergebnissen zweier verschiedener Google-Nutzer ergeben. Für die Mehrzahl der Nutzer aber werden sich die Ergebnisseiten so ähneln wie jetzt auch. Probleme wird es wohl eher in der Kommunikation mit den SEO-Kunden geben. Denn der wird auf seinem Rechner häufig mit den für seine Website wichtigen Begriffen suchen und er wird andere Ergebnisse anklicken als der Durchschnitt der Google-Nutzer &#8211; mit dem Resultat, dass die Google-Ergebnisseiten beim Kunden ganz anders aussehen als sie die SEO-Tools ermitteln. Das wird einigen zusätzlichen Erklärungsbedarf beim Reporting geben.</p>
<p>Sicherlich lässt sich sogar die Frage aufwerfen, inwieweit ein klassischer Ranking-Report noch funktionieren kann. Denn ein solcher Ranking-Report simuliert einen Nutzer ohne Personalisierungscookie und zeigt somit die komplett unpersonalisierten Ergebnisse. Da ich aber annehme, dass der Großteil der Nutzer für den Großteil seiner Suchanfragen keine personalisierungsfähige Suchhistory aufweisen wird, sehe ich das nicht als so besonders problematisch an.</p>
<p>Zudem bin ich noch nicht überzeugt davon, dass die jetzt eingeführte Opt-Out-Regelung in Europa Bestand haben wird. Schließlich ist die rechtliche Situation in Europa so, dass der Nutzer ausdrücklich einwilligen muss, wenn seine Daten auf Rechnern außerhalb des Gültigkeitsbereichs der europäischen Datenschutzrichtlinie (also z.B. in irgendwelchen Rechenzentren in den USA) gespeichert werden. Das scheint mir Google bisher zu ignorieren.</p>
<p>Aber unabhängig davon, wie stark sich die personalisierte Suche im Alltag auswirken wird, eines sollte schon lange klar sein. Seriöse Suchmaschinenoptimierung für gute Websites muss darauf abzielen, alle Aspekte der Website besser zu machen. Das geht bei der richtigen Auswahl der Keywords los, hört aber bei den Suchmaschinenplatzierungen nicht aus, sondern betrifft auch Fragen der Click-Thru-Rate (CTR), der Usability der Site oder der Conversion-Optimierung. Richtiges SEO ist und bleibt eine ganzheitliche Tätigkeit.</p>
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		<title>Seiten für eine universelle Suche optimieren</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 10:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knip</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[blended search]]></category>
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		<description><![CDATA[Die SERPs der führenden Suchmaschinen sind in den USA dabei, einen deutlichen Wandel durchzumachen. Unter Stichworten wie &#8220;universal search&#8221; oder &#8220;blended search&#8221; werden neben den traditionellen Ergebnissen auch weitere Quellen eingespielt: Videos, Fotos, News, Blogs, usw. Das ist keine Zukunftsmusik mehr. Ask.com ist in dieser Hinsicht sogar Trendsetter, wie diese Suche nach Justin Timberlake deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SERPs der führenden Suchmaschinen sind in den USA dabei, einen deutlichen Wandel durchzumachen. Unter Stichworten wie &#8220;universal search&#8221; oder &#8220;blended search&#8221; werden neben den traditionellen Ergebnissen auch weitere Quellen eingespielt: Videos, Fotos, News, Blogs, usw.<br />
Das ist keine Zukunftsmusik mehr. Ask.com ist in dieser Hinsicht sogar Trendsetter, wie diese Suche nach <a href="http://www.ask.com/web?q=justin+timberlake&amp;search=search&amp;qsrc=178&amp;o=312&amp;l=dir">Justin Timberlake</a> deutlich macht. Und Google steckt mit seiner &#8220;<a href="http://googleblog.blogspot.com/2007/05/behind-scenes-with-universal-search.html">Google Universal Search</a>&#8221; mitten in der Testphase. Hier gibt sich das Suchergebnis nach <a href="http://www.google.com/search?hl=en&amp;q=+justin+timberlake&amp;btnG=Search">Justin Timberlake</a> allerdings noch eher konservativ.</p>
<p>Das zeigt aber auch ganz deutlich, der Platz wird enger. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Platz, der ohne Scrollen sichtbar ist &#8211; und auf dem ein hoher Prozentsatz von Usern seine Auswahl trifft &#8211; wird zu einem großen Teil durch neue Medien eingenommen.<br />
Gleichzeitig hat die Einspielung dieser Ergebnisse eine Auswirkung auf die Relevanz, die Google den angezeigten Inhalten beimisst.<br />
Google hat das unabsichtlich durch sein Neujahrs-Doodles zum 25. Geburtstag des TCP/IP-Protokolls gezeigt. Der Blogger Ryan Durk hat kurzerhand einen Artikel zu TCP/IP gebloggt und war in kürzester Zeit &#8211; u.a. durch Backlinks von Digg &#8211; mit <a href="http://www.lorm.de/2008/01/09/wie-man-300000-besucher-an-einem-tag-bekommt/">über 300.000 Zugriffen</a> bei Google auf Platz 1 gelinkt.<br />
Damit war eindeutig bewiesen, dass Google neben der thematischen Relevanz auch eine zeitliche/aktuelle Relevanz gerade bei den Web 2.0-Inhalten einsetzt, um seine Ergebnisseiten zu generieren.</p>
<p>Auf SEOspace finden sich nun ein paar <a href="http://seo-space.blogspot.com/2008/01/optimizing-for-blended-search-what-you.html">Tipps zur Seitenoptimierung</a> für diese neue Form der Suche optimieren kann. Zum großen Teil sind es Hinweise, die für die klassische SEO zutreffen. Wichtiger erscheint noch die Auflistung, wie viele neue Inhalte in Zukunft bei einer &#8220;blended search&#8221; herangezogen werden können.<br />
Die klassische Seitenoptimierung wird da nur noch ein Aspekt sein, einen Anbieter gut zu positionieren.</p>
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