Suchmaschinenoptimierung am Ende?
geschrieben am 03.12.2007 von Thomas KnipIn einem Interview mit der Wirtschaftswoche geht Manfred Leisenberg, Professor für Wirtschaftsinformatik, davon aus, dass die meisten Verfahren für die Optimierung von Webseiten bald überholt sein werden.
Leisenberg begründet dies damit, dass in Zukunft Social Media Optimization (SMO) die Bedeutung von SEO ablösen werde.
Populäre Seiten wie MySpace, Flickr oder Youtube, die auf die Stärken des Web 2.0 setzen und den sozialen Community-Charakter betonen, würden Inhalte durch spezialisierte Suchdienste (z.B. technorati für Weblogs) nicht nur anders erfassen. Vor allem der Mitmach-Aspekt der User werde dafür sorgen, dass die Community Web-Inhalte zu einem bestimmten Thema bewertet und kommentiert.
Das komplette Interview lässt sich hier nachlesen.
Auf lange Sicht kann es tatsächlich zu einer Verschiebung in der technischen Erfassung von Webinhalten kommen, genauso wie sich das Suchverhalten der Benutzer ändern kann. Dafür müssen sich Web 2.0-Angebote aber erst langfristig etablieren.
Auch Seiten wie Ciao oder Dooyoo, die es den Usern bereits seit Jahren ermöglichen, Angebote zu vergleichen und zu bewerten, haben zu keiner wesentlichen Veränderung im Suchverhalten geführt.
Bis auf weiteres dürfte es daher der Standard im Internet bleiben, dass die meisten User einen Begriff bei einer Suchmaschine wie Google eingeben und sich an deren Ergebnissen orientieren.
2 Kommentare
Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.


DerBaum
5. Dezember 2007 11:13Sicher – da hat Leisenberg sehr Recht – auf lange Sicht wird der Einfluss der Web 2.0 Portale und damit der SMO auf den SEO- Prozess immer wichtiger. Damit könnte es auch sein, dass immer weniger wichtig wird, mit traditionellen SEO Verfahren zu erreichen, “oben bei Google” zu stehen. Denn die Rückwirkung aus SMO beeinflusst die Suchmaschinenposition immer stärker.
DerBaum
Ephedra.
8. März 2008 23:51Ephedra….
Fda approved ephedra for. Ephedra. Thermogen ephedra. Buy ephedra online….