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Zusätzliches Ergebnis – Google erklärt warum

geschrieben am 01.05.2007 von Stefan

Einen Artikel auf der Forbes.com-Website mit dem schicken Titel In die Google-Hölle verdammt nimmt Matt Cutts von Google als Anlass, nochmals auf die Problematik “Zusätzliches Ergebnis” einzugehen. Cutts verdeutlicht darin, dass es für Websites ganz normal sei, dass Seiten im sogenannten Zusatzindex landeten; insbesondere sei dies kein Anzeichen für eine Abstrafung der Website wegen Spam oder Duplicate Content. Der entscheidende Faktor, ob eine Seite in den Zusatzindex rutscht, ist der PageRank-Wert dieser Seite.

Soweit Matt Cutts. Doch müssen seine Ausführungen ergänzt werden, oder zumindest sollte der geneigte Suchmaschinenoptimierer genau lesen, was da steht. Wenn Cutts schreibt, dass das “Zusätzliche Ergebnis” kein Anzeichen für eine Abstrafung ist, dann heißt das eben auch: Natürlich können Seiten zur “Strafe” für Spam oder Duplicate Content in den Zusatzindex wandern.

Und zum guten alten PageRank. Anders als oftmals zu lesen ist, hat er natürlich noch einen erheblichen Einfluss aufs Google-Ranking. Natürlich nicht im engeren Sinne, dass Seiten mit hohem PageRank besonders weit vorne stehen. (Aber dafür war der PageRank meines Erachtens eh schon immer überbewertet.) Der PageRank ist heute für andere Dinge wichtig, etwa dafür, wie viele Seiten von Google aufgenommen werden und ob diese Seiten im Haupt- oder im Zusatzindex landen.

Doch auch hier ist Matt Cutts etwas halbherzig. Ich habe Seiten gesehen, die intern bestens verlinkt waren, auf einer seit vielen Jahren etablierten deutschen Website mit PageRank 7 lagen und trotzdem im Zusatzindex landeten. Der Grund war wohl eine Mischung aus Duplicate Content und fehlenden externen Deep-Links. Das heißt, dass selbst ein guter PageRank für eine Seite nicht ausreicht, im Hauptindex zu landen, wenn andere Faktoren dagegen sprechen.

Wie fast immer bei der Google-Optimierung in letzter Zeit gibt es ein Wundermittel gegen das “Zusätzliches Ergebnis”-Problem: Eine möglichst natürliche Verlinkung. Doch genau darauf legen im Übrigen regelmäßig Suchmaschinen-Optimierer zu wenig Gewicht. Ich hatte in letzter Zeit mehrmals mit Aufräumarbeiten zu tun, wo Optimierer die Unternehmens-Website klassisch gut optimiert hatten, aber die natürliche Verlinkung sträflich vernachlässigten. Wer Kunden-Websites optimieren möchte, sollte halt zumindest ab und zu dann doch Matt Cutts lesen.

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1 Kommentar

  • This and that
    1. Mai 2007 14:30

    [...] Condemned To Google Hell – Ganz netter Artikel über die Supplemental Results und die Probleme die es mit sich bringt. Matt Cutts zeigt sich etwas unzufrieden mit dem Artikel und hat daher auch gleich mal gebloggt. Bei Suchmaschinentricks gibt man dann wiederum seinen Senf zu der Meinung von Matt Cutts. Die wirklich wichtigen Fragen stellt dann allerdings Andy Beal: 1. How can a consultant take a company’s $35k and “mistakenly” create duplicate content? 2. If you’re hired as a company’s “vice president of search marketing” and you got burned by you link-building practices – costing your company $250k in sales – why would you want to tell the world and shouldn’t you be looking for a new career? [...]

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