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Alexa: Suchmaschinen-Baukasten

geschrieben am 15.12.2005 von Stefan

Die Amazon-Tochter Alexa bietet gegen Bezahlung einer Nutzungsgebühr Zugriff auf den Datenbestand der eigenen Crawler an. Zur Nutzung dieser Daten müssen allerdings tiefergehende Programmierkenntnisse vorhanden sein, denn Alexa gewährt nicht etwa den Zugriff per XML-API auf eine simple Schnittstelle, sondern bietet an, auf dem Alexa-Cluster Rechenzeit einzukaufen und so aus den dort gespeicherten Daten eine eigene Suchmaschine bauen zu können.

Der Zugriff auf diesen Datenbestand ist für kleinere Experimente sicherlich hilfreich, aber als Basis für ernsthafte Suchmaschinen-Anwendungen wohl kaum sinnvoll. Immerhin würde sich eine solche neue Suchmaschine komplett in die Abhängigkeit zu den Daten Alexas und z.B. deren Crawlrythmen geben. So vermuten denn auch etliche Marktbeobachter, dass Alexa damit vor allem Kunden aus dem Lager der Spammer gewinnen wird, die auf diese Art und Weise sehr einfach Inhalte von fremden Seiten zweckentfremden können.

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