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	<title>SuchmaschinenTricks.de &#187; SEO</title>
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	<description>Das deutsche Suchmaschinen-Magazin.</description>
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		<title>Details zum SEO-Adventskalender 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen beiden Jahren hat Hanns Kronenberg einen SEO-Adventskalender etabliert, der sich großer Beliebtheit erfreute. Da er dieses Jahr nicht die Zeit hatte, den Kalender erneut zu organisieren, sind wir von Gipfelstolz für ihn eingesprungen und freuen uns, seinen Adventskalender im Jahr 2011 weiterführen zu können. Der Ablauf ist ganz einfach: Jeweils um Mitternacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.suchmaschinentricks.de/adventskalender-2011"><img src="/images/sak/advent2011-klein.jpg" alt="" align="right" style="margin-left: 10px;"/></a></p>
<p>In den vergangenen beiden Jahren hat <a href="http://www.seo-strategie.de/">Hanns Kronenberg</a> einen SEO-Adventskalender etabliert, der sich großer Beliebtheit erfreute. Da er dieses Jahr nicht die Zeit hatte, den Kalender erneut zu organisieren, sind wir von Gipfelstolz für ihn eingesprungen und freuen uns, seinen <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/adventskalender-2011">Adventskalender im Jahr 2011</a> weiterführen zu können.</p>
<p>Der Ablauf ist ganz einfach: Jeweils um Mitternacht geht das Türchen für den neuen Tag auf und dort steht, was ihr gewinnen könnt und auch, was ihr dafür tun müsst. Der jeweilige &#8220;Weihnachtsmann des Tages&#8221; (zweimal haben wir auch ein &#8220;Engelchen des Tages&#8221;!) stellt einen Preis zur Verfügung und bestimmt selbst den Gewinner oder die Gewinnerin. Natürlich ist dabei der Rechtsweg ausgeschlossen. Es hat also keinen Sinn, uns zu bestechen &#8211; ihr müsst euer Glück schon beim jeweiligen Weihnachtsmann versuchen &#8230;  Auf dieser Seite geben wir in den Kommentaren jeweils am folgenden Tag die Gewinner bekannt, ebenso natürlich auch auf unserem Twitter-Account <a href="https://twitter.com/#!/gipfelstolz">twitter.com/gipfelstolz</a>.</p>
<p>Für das tolle Bild mit den Engelchen und Weihnachtsmännern haben wir <a href="http://www.martin-missfeldt.de/">Martin Mißfeldt</a> engagiert, bei dem wir uns für die tolle und kurzfristige Arbeit bedanken möchten.</p>
<p>Bleibt uns also nur noch, euch allen viel Spaß mit dem SEO-Adventskalender zu wünschen!<br />
<em>Marcus und Stefan</em></p>
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		<title>Gestatten: Die Google Cloaking-API</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 09:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[AJAX]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit mehr als einem Jahr bietet Google eine offizielle Cloaking-API an. Überraschenderweise hat das bisher kaum jemand bemerkt. Das könnte auch daran liegen, dass die API den komischen Namen Ajax-Crawling-Protokoll trägt und das klingt nun so gar nicht nach Cloaking. Vermutlich hat Google das so genannt, weil der Webmaster damit seine Ajax-Seiten dem Googlebot zugänglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/12/cloaking.jpg" alt="" width="400" height="300" title="Google hält Cloaking für einen billigen Trick"  align="right" />Seit mehr als einem Jahr bietet Google eine offizielle Cloaking-API an. Überraschenderweise hat das bisher kaum jemand bemerkt. Das könnte auch daran liegen, dass die API den komischen Namen <strong>Ajax-Crawling-Protokoll</strong> trägt und das klingt nun so gar nicht nach <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/technik/suchmaschinen-cloaking">Cloaking</a>.</p>
<p>Vermutlich hat Google das so genannt, weil der Webmaster damit seine Ajax-Seiten dem Googlebot zugänglich machen kann. Wie das geht, beschreibt Google selber <a href="http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=174992">recht gut</a>. Grundsätzlich funktioniert Ajax-Crawling ziemlich einfach: Der Webmaster verlinkt auf eine Ajax-URL, die &#8220;#!&#8221; enthält und dahinter die für die Ajax-Darstellung nötigen Parameter. Also z.B. so etwas <code>example.com/#!test</code>. Das Protokoll besagt nun, dass der Googlebot nicht diese URL direkt abrufen soll, sondern erst <code>#!</code> durch <code>?_escaped_fragment_=</code> ersetzt. Damit wird aus unserer URL nun <code>example.com/?_escaped_fragment_=test</code> und diese URL wird dann vom Googlebot gecrawlt &#8211; im Google-Index erscheinen aber nur die URLs mit <em>#!</em>, die _escaped_fragment_-URLs tauchen nirgendwo auf und auch andere Suchmaschinen greifen nicht darauf zu.</p>
<p>Damit nimmt uns Google die Hauptarbeit beim Cloaking ab. Die Schwierigkeit liegt beim Cloaking ja darin, den Googlebot sauber von menschlichen Besuchern zu unterscheiden. Mit Ajax-Crawling stellt Google einen Mechanismus bereit, der genau diese Unterscheidung selber vornimmt. Und da bislang nur Google das Ajax-Crawling unterstützt, sehen andere Suchmaschinen (Stichwort: Yahoo Site Explorer) unsere gecloakten Inhalte nicht. Eine Methode also, die sich wunderbar anbietet, um Links zu verstecken.</p>
<p>Natürlich sagt Google, dass sich die Inhalte von <code>#!</code> und <code>?_escaped_fragment_=</code> nicht unterscheiden sollten. Den genauen Wortlaut des entsprechenden Google-Hinweises gebe ich hier mal als Warnung wider:</p>
<blockquote><p>Es ist wichtig zu beachten, dass die Bereitstellung von AJAX-Anwendungen für Crawler keine Einladung dazu ist, Cloaking zu erleichtern. Aus diesem Grund muss der HTML-Snapshot den gleichen Content enthalten, den der Endnutzer in einem Browser sehen soll.</p></blockquote>
<p>Aber die Zusammenarbeit von Javascript-basierter HTML-Erstellung (Ajax) mit der serverseitigen Erzeugung des HTML-Snapshots ist ja durchaus fehleranfällig; da kann es schon mal sein, dass in der Ajax-Version ein paar externe Links vergessen werden &#8230;</p>
<p>Ich bin jedenfalls gespannt, wie Google künftig damit umgehen wird. Google kennt die Problematik, das zeigt ja schon der oben zitierte FAQ-Eintrag. Aber eine automatische Überprüfung der Inhaltsgleichheit von Ajax- und gecrawlter URL ist nicht so ganz einfach; denn dazu bräuchte Google ja einen Ajax-fähigen Crawler und dann könnten sie sich den ganzen Aufwand mit dem Ajax-Crawling-Protokoll gleich sparen. Und wenn nun noch einige SEOs auf die Idee kommen, das ganze mit dem Canonical-Tag zu kombinieren, so dürfte es für Googles irisches Webspamteam einiges zu tun geben.</p>
<p><em>Natürlich lässt sich Ajax-Crawling auch für den offiziellen Zweck einsetzen, Ajax-Seiten für den Googlebot zugänglich zu machen. Wer sich dafür interessiert, dem möchte ich die nächste Ausgabe der Zeitschrift <a href="http://www.websiteboosting.com/">Website-Boosting</a> ans Herz legen. Dort erscheint ein ausführlicher Artikel von mir über Ajax-Crawling. Die Ausgabe gibt es ab dem 4. Januar 2011 zu kaufen.</em></p>
<div id="bildnachweis">Bildnachweis: <a rel="nofollow" href="http://de.fotolia.com/id/5952522">aberenyi</a> &#8211; Fotolia.com</div>
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		<title>Getarnte Linkbaits enttarnt</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
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		<category><![CDATA[linkaufbau]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel wird darüber diskutiert, was einen guten Linkbait ausmacht und wie ein guter Linkbait zu konstruieren ist &#8211; und so sehen denn auch viele Linkbaits aus: konstruiert. Da werden leere Schuhschachteln durch die Gegend geschickt oder der Einbau eines Shopwidgets mit der Teilnahme an einer Verlosung belohnt. Dabei sind sich viele SEOs einig, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/themes/smt/images/top-koeder.jpg" alt="Illustration: Linkbaits" align="right" /></p>
<p>Viel wird darüber diskutiert, was einen guten Linkbait ausmacht und wie ein guter Linkbait zu konstruieren ist &#8211; und so sehen denn auch viele Linkbaits aus: konstruiert. Da werden leere Schuhschachteln durch die Gegend geschickt oder der Einbau eines Shopwidgets mit der Teilnahme an einer Verlosung belohnt. Dabei sind sich viele SEOs einig, dass der beste Linkbait der ist, der gar nicht als solcher wahrgenommen wird. Deshalb habe ich nun einige Linkbaits enttarnt, die zunächst gar nicht als Linkbaits zu erkennen waren. Darunter sind einige Linkbaits, die so gut getarnt erscheinen, dass nicht mal die Urheber wissen, dass sie einen Linkbait in die Welt setzten.</p>
<h2>Vaporware</h2>
<p>Für einen Linkbait hervorragend geeignet ist die Ankündigung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vaporware">Vaporware</a>. Im Idealfall hängt sich dieser Linkbait an einen globalen Hype und kommt in dessen Windschatten zu enormer Popularität. Wie das geht, hat dieses Jahr die Berliner <a href="http://www.neofonie.de">Neofonie</a> mit ihrem WeTab gezeigt: Man warte auf den nächsten Apple-Knaller, kündige dann ein ähnliches Produkt an und stelle einen Prototypen davon der Öffentlichkeit vor. Ist jene dann enttäuscht, weil niemand das Ding anfassen darf und zudem Windows-Fehlermeldungen erscheinen, wird die sowieso schon große Zahl an Links nochmals gesteigert. Schließlich gilt beim Backlinkaufbau der alte Satz ganz besonders: <em>No News is bad News &#8211; und Bad News geben gute Links.</em> Linkbuilder, die wirklich mutig sind, treiben den Vaporware-Ansatz auf die Spitze und benennen das Produkt mitten in der Kampagne um, was weitere Links einbringt.</p>
<p>Um den Linkbait gut zu tarnen, geht der professionelle Vaporware-Linkbuilder her und hat zu Beginn der Kampagne nicht mal eine eigene Zielseite, sondern lässt die Links auf ein Facebook-Profil setzen. Die bereits erwähnte Umbenennung gibt dann die Möglichkeit, nun eine eigene Zielseite für den Linkbait zu starten. Da der Hype des Linkbaits inzwischen so groß ist, erzeugt alleine diese neue Website wieder zusätzliche Links.</p>
<p><a href="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/07/backlinks-wetab-20100726.png"><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/07/backlinks-wetab-20100726-300x82.png" alt="&quot;&quot;" title="Backlinks WeTab.mobi" width="300" height="82" class="alignnone size-medium wp-image-1215" /></a></p>
<p>Das Ergebnis der Bemühungen kann sich sehen lassen: Innerhalb weniger Monate konnte die Website eine IP-Popularity von mehr als 500 erreichen, darunter Backlinks von wichtigen Websites wie Wikipedia, ORF oder Engadget.com. (Es hält sich nach wie vor das Gerücht, dass es sich dabei nicht um eine Vaporware handeln würde, sondern ab dem 19. September das Gerät tatsächlich ausgeliefert wird. Lassen wir uns überraschen.)</p>
<h2>Absolut unsinnige Artikel</h2>
<p>Wem der Vaporware-Ansatz eine Nummer zu groß ist, der kann sich auf die uralte Linkbuilder-Idee stürzen und kontroverse Artikel schreiben. Allerdings muss das dann schon wirklich so Banane sein, dass manche Blogger ihre Linkbait-Aversion ablegen und den Beitrag trotzdem verlinken. Gelungen ist das der &#8220;Berliner Umschau&#8221; mit einer bahnbrechenden Erkenntnis:</p>
<blockquote><p>Google, Bing, Yahoo usw. verkaufen hochstehende Suchergebnisse an den Meistbietenden!</p></blockquote>
<p>Gemeint waren damit natürlich die seit einem Jahrzehnt etablierten Adwords-Anzeigen. Immerhin hat das für ca. 10 Links gesorgt. Ich gebe die Quelle hier nur als Text an, da die nervigen Pop-Up-Werbebanner einer Verlinkung entgegenstehen: http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&#038;cccpage=25062010ArtikelPanoramaWeiss1</p>
<p>In der gleichen Größenordnung wurde ein <a href="http://functional-orbitz.blogspot.com/2010/03/how-much-has-scala-affected-erlang.html">Artikel</a> verlinkt, der einfach mal eine vollkommen hirnrissige Behauptung über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erlang_(Programmiersprache)">Erlang</a> und Java aufstellt:</p>
<blockquote><p>While many people don&#8217;t realize it, Erlang was first implemented on the JVM.</p></blockquote>
<p>Dabei lässt sich der Autor, der so tut als wolle er eine Satire versuchen und so seinen Linkbait tarnt, nicht von Details stören. Etwa der Tatsache, dass Erlang längst im Produktiveinsatz war, als Java noch entwickelt wurde.</p>
<h2>Geile Ideen</h2>
<p>Doch auch der Linkbait über richtig geile Ideen ist nach wie vor für den Linkaufbau geeignet. So hat das Sealife in Oberhausen einen genialen Linkbait mit dem Fan-Orakel Paul organisiert. Auch hier lief der getarnte Linkbait wie aus dem Lehrbuch: Man nutze einen vorhersehbaren Hype, in diesem Falle die Fußball-WM. Dazu starte man eine tolle Idee &#8211; darauf, einen Kraken Fußballspiele tippen zu lassen, muss man ja erst mal kommen. Und dann wird das über Deutschlands Hype-Machine Nummero Uno &#8211; bild.de &#8211; verbreitet. Dumm nur, dass die Sealife-Linkbuilder verpennt haben, ihrem Medienstar eine eigene Website einzurichten. Vielleicht sollten sie sich mal bei der Neofonie erkundigen, wie der zweite Teil des Hype-Linkbaitings so funktioniert.</p>
<p>Aber auch im Windschatten eines Windschattenfahrers lässt sich noch gut linkbaiten. Das hat das Wurstblog eindrucksvoll belegt. Kaum hatte das Krakenorakel einen spanischen Sieg vorhergesagt, <a href="http://www.wurstblog.de/aufschnitt/sensation-am-morgen">konterte</a> das Wurstblog:</p>
<blockquote><p>Orakel-Krakauer &#8220;Pavel&#8221; sagt deutschen Sieg voraus.</p></blockquote>
<p>Als Lohn für diese schöne Idee gab&#8217;s Backlinks von 25 verschiedenen Domains. Für eine Website mit einer Domain-Popularity von 169 (nach heutigem Stand) ist das eine ordentliche Steigerung.</p>
<p>Sollen richtig viele Links rausspringen, muss sich der Linkbuilder aber auch richtig tolle Sachen einfallen lassen. Ein Beispiel für &#8220;richtig toll&#8221; ist ein <a href="http://space.1337arts.com/">Projekt</a> einiger MIT-Studenten, die sich als Raumfahrer betätigt haben. Das klingt zwar wie ein Multi-Millionen-Dollar-Ding, kostete aber in Wirklichkeit läppische 150 Dollar. Die Studenten ließen dazu einen Ballon in die Stratosphäre starten, hängten ein GPS-Gerät und eine billige Digitalkamera dran und organisierten sich auf diese Weise Links von CNN, Guardian, Spiegel und diversen Universitäten. Die IP-Popularity der Site liegt zehn Monate nach dem Launch bei 652.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MCBBRRp9DOQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MCBBRRp9DOQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>Wer das Projekt nachbauen möchte, der findet auf der verlinkten Seite auch detaillierte Anweisungen zur Umsetzung. Allerdings sollte sich der geneigte Near-Space-Linkbuilder mit der <a href="http://www.dfs.de/">Deutschen Flugsicherung</a> sowie dem <a href="http://www.lba.de/">Luftfahrt-Bundesamt</a> in Verbindung setzen.</p>
<div id="bildnachweis">Bildnachweis: <a href="http://de.fotolia.com/id/15111159" title="single goldfish facing empty hook" alt="single goldfish facing empty hook" rel="nofollow">jjayo</a> &#8211; Fotolia.com</div>
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		<title>SEO-Tools: Sistrix &#8211; Teil 1: Onsite-Optimierung und SEO-Forensik</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 08:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Index]]></category>
		<category><![CDATA[Keywords]]></category>
		<category><![CDATA[sichtbarkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach viel zu langer Wartezeit komme ich nun endlich dazu, meinen Test der Sistrix SEO-Toolbox nachzureichen. Johannes Beus hat ja mit seinem Angebot den SEO-Tool-Hype erst ausgelöst, den nun viele andere Wettbewerber und Nachahmer mitmachen. Die Toolbox besteht aus den fünf Modulen SEO, SEM, Backlinks, Monitoring und Universal, ich werde mich aber auf die beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach viel zu langer Wartezeit komme ich nun endlich dazu, meinen Test der <a href="https://tools.sistrix.de">Sistrix SEO-Toolbox</a> nachzureichen. Johannes Beus hat ja mit seinem Angebot den SEO-Tool-Hype erst ausgelöst, den nun viele andere Wettbewerber und Nachahmer mitmachen.</p>
<p>Die Toolbox besteht aus den fünf Modulen SEO, SEM, Backlinks, Monitoring und Universal, ich werde mich aber auf die beiden für Suchmaschinenoptimierer wichtigsten Module &#8211; SEO und Backlinks &#8211; konzentrieren. Ziel dieses Tests ist nicht, alle Features aufzulisten, sondern vielmehr auf die Nutzung der Sistrix-Tools in der täglichen Arbeit als SEO-Consultant einzugehen. Ein großer Schwerpunkt im SEO-Consulting liegt ja darin, auf einer Kunden-Website Fehler zu finden, also &#8220;SEO-Forensik&#8221; zu betreiben. Gerade dafür ist die Sistrix-Toolbox sehr gut geeignet.</p>
<h2>Sichtbarkeitsindex</h2>
<p>Kernstück des Moduls &#8220;SEO&#8221; ist der Sichtbarkeitsindex, der sich aus den Platzierungen zu etwa 250.000 Keywords berechnet. Damit ist der Sichtbarkeitsindex ein guter Maßstab für den Erfolg einer Website in Google und inzwischen so etwas wie eine etablierte Währung für Websites. Wurde früher der PageRank als Vergleichsgröße benutzt, so hat nun der Sichtbarkeitsindex diese Rolle übernommen. Für mich als SEO-Consultant ist der Verlauf des Sichtbarkeitsindex der vergangenen 12 Monate unglaublich praktisch. Hier sehe ich auf einen Blick, wie sich die Website entwickelt hat und erhalte Aufschlüsse über mögliche Ansatzpunkte wie Google-Strafen oder technische Umstellungen, die womöglich zu Problemen führten.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/sichtbarkeitsindex-absturz.png" alt="" title="Absturz im Sichtbarkeitsindex" width="660" height="296" class="alignnone size-full wp-image-1166" /></p>
<p>Zeigt sich bei einer Website ein deutlicher Absturz im Sichtbarkeitsindex, so gibt es dafür im Normalfall zwei mögliche Erklärungen: Entweder strafte Google die Website ab oder der Betreiber hat ein technisches Problem verursacht. Bei einem derart drastischen Absturz wie in der Grafik oben, ist eine Abstrafung die wahrscheinlichste Erklärung. Denn selbst heftige technische Dummheiten wie eine Sperre in der <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/technik/robotstxt">robots.txt</a> oder ein <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/news/810.php">Canonical-Tag</a>, der alle Unterseiten auf die Homepage umbiegt, bringen für gewöhnlich keinen solchen Totalabsturz zustande.</p>
<p>Die in der folgenden Grafik sichtbare Verschlechterung trat wegen eines Fehlers im Umgang mit Session-IDs im Online-Shop ein. Der Betreiber hatte versehentlich wieder Session-IDs eingeschaltet, worauf Google mit Ranking-Problemen reagierte, wie im Sichtbarkeitsdiagramm schön zu sehen ist:</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/absturz-session-id.png" alt="" title="Verschlechterung aufgrund Session-ID-Problematik" width="660" height="263" class="alignnone size-full wp-image-1173" /></p>
<p>Wieso aber kam es zu den deutlich schlechteren Rankings? Die Session-ID führte dazu, dass Google viele Seiten aus seinem Index entfernte, da die Crawler aufgrund der Session-ID Probleme hatten, neuen und bereits bekannten Inhalt zu unterscheiden.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/indexierte-seiten-problem.png" alt="" title="Anzahl der indexierten Seiten: Session-ID-Probleme" width="660" height="310" class="alignnone size-full wp-image-1174" /></p>
<p>Wie im letzten Diagramm deutlich wird, ist eine Gegenüberstellung der Verläufe des Sichtbarkeitsindex und der Anzahl indexierter Seiten für die Analyse sehr hilfreich. Denn es ist wenig verwunderlich, dass die Sichtbarkeit abnimmt, wenn Google tatsächlich vorhandene Seiten mit Inhalt aus dem Index wirft. (Leider hat Google durch sein im März verursachtes &#8220;Gewackel&#8221; bei der site:-Abfrage die Beobachtung dieses Problems etwas beeinträchtigt.)</p>
<h2>SEO-Forensik</h2>
<p>Doch nicht nur der Sichtbarkeitsindex gibt Aufschlüsse über Abstrafungen oder technische Probleme. Auch die Verteilung der Ergebnisse auf die zehn von Sistrix abgefragten Ergebnisseiten (Seite 1 = Position 1 bis 10, Seite 2 = Position 11 bis 20 usw.) kann einen Hinweis auf Probleme geben.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/verteilung-gesund.png" alt="" title="Gesunde Verteilung auf Suchergebnisseiten" width="660" height="303" class="alignnone size-full wp-image-1177" /></p>
<p>Obige Grafik zeigt den typischen Verlauf für eine halbwegs optimierte Website ohne erkennbare Probleme. Auf einer Kundenwebsite aber fand ich nun folgende Verteilung:</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/verteilungsproblem0.png" alt="" title="Ungesunde Verteilung" width="660" height="301" class="alignnone size-full wp-image-1179" /></p>
<p>Der geringe Anteil an Top-10-Platzierungen alleine ist noch kein sicheres Anzeigen für ein Problem oder gar eine Google-Penalty. Gerade auf gering verlinkten Websites zeigt sich eine derartige Verteilung recht häufig; die schlechten Platzierungen sind einfach ein Anzeichen dafür, dass die Website zu schwach ist für bessere Positionen.</p>
<p>Für unsere weitere SEO-Forensik hilft uns aber wieder die Historie der Sistrix-Toolbox. Denn wir können uns die SERP-Verteilung auch in der Vergangenheit anschauen. Im Fall meiner o.a. Kundenwebsite ergab sich vor einem Jahr noch eine ganz andere Verteilung:</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/verteilungsproblem1.png" alt="" title="SERP-Verteilung ein Jahr zuvor" width="660" height="301" class="alignnone size-full wp-image-1180" /></p>
<p>Die beiden gezeigten Verteilungen ergaben sich bei einem in der Zwischenzeit nur leicht angestiegenen Sichtbarkeitsindex. Die deutlichen Positionsverschiebungen müssen einen Grund haben, der mit dem Kunden abzuklären ist.</p>
<p>Ebenfalls mit dem Kunden abzuklären ist die jeweilige Konkurrenzsituation. Hier ergibt sich oft das Phänomen, dass Kunden &#8211; vor allem bei Mittelständlern mit geringer Webkompetenz kommt das vor &#8211; zwar ihre Offline-Konkurrenz kennen, aber nicht einzuschätzen wissen, wer denn online, also im Google-Index, mit ihnen konkurriert.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/konkurrenzanalyse.png" alt="" title="Konkurrenzanalyse von Suchmaschinentricks.de" width="660" height="321" class="alignnone size-full wp-image-1186" /></p>
<p>Hier hilft die Sistrix-Toolbox mit der Funktion &#8220;Konkurrenzanalyse&#8221;. Dazu präsentiert uns die Anwendung Websites, die zu den gleichen Begriffen ranken wie die angefragte Website. In vielen Fällen ist diese Konkurrenzliste richtig gut und ich habe bereits mehrmals erlebt, dass ein Kunde im Beratungsgespräch erstaunt zugeben musste: &#8220;Richtig, die sind auch noch Konkurrenten.&#8221; Gleicht man also die Sistrix-Konkurrenzliste mit den vom Kunden zusammengestellten Wettbewerbern ab, so erhalten wir eine umfassende Liste der künftig zu beobachtenden Mitbewerber.</p>
<h2>Keywords</h2>
<p>Neben dieser aufklärerischen Arbeit hilft uns das SEO-Modul vor allem mit seinem <em>Keywords</em>-Bereich weiter. Die Funktion &#8220;Keywords&#8221; listet alle Suchanfragen auf, zu denen die Website in den Top-100 gefunden wurde &#8211; und die von der Sistrix-Toolbox wöchentlich abgefragt werden. Für <em>suchmaschinentricks.de</em> erhalten wir z.B. 366 platzierte Keywords, für <em>amazon.de</em> schon 468.000 Keywords. Natürlich stehen diese Daten für eine detaillierte Offline-Analyse auch zum Download bereit.</p>
<p>Im Beratungsgeschäft ist es oftmals sehr aufschlussreich, Kunden zu zeigen, unter welchen Begriffen sie vorne zu finden sind und im Vergleich dazu zu präsentieren, mit welchen Keywords die Konkurrenz vorne steht. Damit lassen sich schon mal Maßnahmen durchsetzen, die zuvor mit Verweis auf irgendwelche firmeninterne Grundsätze als &#8220;nicht machbar&#8221; galten.</p>
<p>Unter der Funktion &#8220;Chancen&#8221; zeigen die Sistrix-Tools jene Suchbegriffe an, mit denen die Website irgendwo zwischen 11 und 100 platziert ist, die aber ein hohes Trafficpotenzial vermuten lassen. Natürlich sollten wir diese Liste nicht blind abarbeiten. Denn der Screenshot mit Vorschlägen für Suchmaschinentricks.de zeigt, dass nicht alle vermeintliche Chancen tatsächlich Potenzial haben. Mit <em>omd</em> etwa würde ich wohl nur noch Achtziger-Jahre-Fans von <em>Maid of Orleans</em> erreichen, nicht unbedingt meine Kernzielgruppe &#8230;</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/chancen.png" alt="" title="Keyword-Chancen" width="660" height="476" class="alignnone size-full wp-image-1184" /></p>
<p>Zum Abschluss möchte ich noch eine relativ neue Funktion der Toolbox vorstellen, die mir außerordentlich gut gefällt: <em>Neue Keywords</em>. Hier gebe ich bis zu drei Konkurrenzsites ein und erhalte eine Liste von Keywords, unter denen zwar diese Konkurrenzsites gefunden werden, meine Website aber nicht. Diese Funktion lässt sich zudem nicht nur auf den Standard-Keyword-Stamm von 1 Million Suchanfragen anwenden, sondern auch auf die Longtail-Keyword-Liste. Damit lassen sich sehr schnell Lücken im eigenen Keyword-Korb aufdecken.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2010/04/neue-keywords-smt.png" alt="" title="Neue Keywords für Suchmaschinentricks.de finden" width="660" height="437" class="alignnone size-full wp-image-1195" /></p>
<p>Soweit also der erste Teil meines Tests der Sistrix-Toolbox. Sobald ich zwischen Konferenzen  und Kundenterminen Zeit finde, werde ich den zweiten Teil zum Thema Backlink-Analyse nachreichen.</p>
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		<title>Suchmaschinen-Zeitschrift Website-Boosting</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[website-boosting]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der SEMSEO-Konferenz, die letzten Freitag in Hannover stattfand, stellte Mario Fischer die Zeitschrift Website Boosting vor. Website Boosting wird ein zweimonatliches Magazin werden, das tiefgehende Artikel über SEO, SEM/SEA, E-Commerce und Usability bringen wird. Fischer ist bekannt als Autor des Buches mit dem gleichen Titel &#8220;Website Boosting&#8221; und sieht das neue Printmagazin als Fortsetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.websiteboosting.com/typo3temp/pics/3529bef29d.jpg" align="right" alt="" /></p>
<p>Auf der <a href="http://semseo.abakus-internet-marketing.de/">SEMSEO</a>-Konferenz, die letzten Freitag in Hannover stattfand, stellte Mario Fischer die Zeitschrift <a href="http://www.websiteboosting.com/">Website Boosting</a> vor. <em>Website Boosting</em> wird ein zweimonatliches Magazin werden, das tiefgehende Artikel über SEO, SEM/SEA, E-Commerce und Usability bringen wird. Fischer ist bekannt als Autor des Buches mit dem gleichen Titel &#8220;Website Boosting&#8221; und sieht das neue Printmagazin als Fortsetzung seines Buches an.</p>
<p>In der ersten Ausgabe, die als Leseprobe noch im März erscheint und über die Website kostenlos angefordert werden kann, schreibt Mario Fischer über Linkaufbau, es gibt ein ausführliches Interview mit dem Google-Index-Hüter Matt Cutts, einen Artikel über Conversion Rate Optimierung und ich habe einen Artikel über Keyword-Recherche beigesteuert.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OCUwAr22DpY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OCUwAr22DpY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
<em>Video (4m51s): Vorstellung der Zeitschrift auf der SEMSEO-Konferenz</em></p>
<p>Ich bin überzeugt, dass diese Zeitschrift zum absoluten Muss für jede Online-Marketer werden wird. Das Jahresabo (6 Hefte) kostet 51,- Euro und kann ab sofort <a href="http://www.websiteboosting.com/abonnement.html">auf der Website bestellt</a> werden.</p>
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		<title>Die Rollen der Beteiligten im SEO-Projekt</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[beratung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein interessanter Post von Martin Sinner zu den Schwächen von SEOs hat mich in den zurückliegenden etwas ruhigeren Tagen dazu gebracht, über die Rolle der verschiedenden Beteiligten (oder neudeutsch: Stakeholder) im SEO-Prozess nachzudenken. Wie Martins Artikel schon andeutet, bedeutet SEO für Unternehmen heute viel mehr als die eigentliche Optimierungsarbeit. Natürlich geht es auch im Kundenprojekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessanter Post von <a href="http://martinsinner.com/511-schwaechen-von-seos/">Martin Sinner zu den Schwächen von SEOs</a> hat mich in den zurückliegenden etwas ruhigeren Tagen dazu gebracht, über die Rolle der verschiedenden Beteiligten (oder neudeutsch: Stakeholder) im SEO-Prozess nachzudenken. Wie Martins Artikel schon andeutet, bedeutet SEO für Unternehmen heute viel mehr als die eigentliche Optimierungsarbeit. Natürlich geht es auch im Kundenprojekt letztendlich um Onpage-Optimierung und Linkaufbau, aber der Suchmaschinenoptimierer steht dort häufig vor der Aufgabe, alle Beteiligten von den notwendigen Maßnahmen zu überzeugen. Diese Überzeugungsarbeit ist oft genug der entscheidende Erfolgsfaktor &#8211; und eine Aufgabe, die der typische Self-SEO, der sonst nur für seine eigenen Projekte optimiert, überhaupt nicht kennt.</p>
<p><img src="/wp-content/themes/smt/images/top_rugby.jpg" alt="Illustration: Teamwork" align="right" /></p>
<p>In der Praxis heißt SEO oft, dass quasi durch die Hintertür ein neues (Teil-)Projekt eingeführt wird. Damit ein Projekt aber erfolgreich durchgeführt werden kann, sollten ein paar Mindestvoraussetzungen gegeben sein: Die Beteiligten müssen von der Sinnhaftigkeit der Maßnahmen überzeugt sein und es muss einen Projektleiter geben, der mit der nötigen Autorität ausgestattet ist, das Projekt durchzuziehen. Beide Kriterien sind in einem SEO-typischen Ad-Hoc-Projekt häufig nicht gegeben.</p>
<p>Welche Stakeholder gibt es denn nun in einem typischen SEO-Kundenprojekt? Ich zähle hier mal die üblichen Rollen auf, die natürlich nicht bei jedem Projekt in voller Ausprägung vorhanden sind, aber die doch einen guten Durchschnitt meiner bisherigen Beratungsprojekte zeigen:</p>
<ul>
<li><strong>Projektleitung</strong><br />
	SEO findet gewöhnlich im Rahmen eines übergeordneten Projekts statt. Entweder wird eine neue Website eben erst entwickelt, so gibt es dafür ein meist ganz klassisch definiertes Projekt und die Suchmaschinenoptimierung ist ein Unterprojekt dabei. Besteht die Website bereits seit längerem, so ist der Projektleiter der zuständige Objektmanager. Egal wie die Situation im Einzelfall genau aussieht, für das &#8220;Teilprojekt SEO&#8221; gibt es nur selten einen hochoffiziell benannten Projektverantwortlichen. Wer diese Rolle dann mehr oder weniger spontan übernimmt, hängt von den beteiligten Charakteren und Arbeitsabläufen ab.</li>
<li><strong>Geschäftsleitung</strong><br />
	Der Auftraggeber hat meist keine Ahnung von technischen Zusammenhängen und ebenso wenig von Suchmaschinenoptimierung. Er hat mal gehört, dass PageRank wichtig und Platz 1 gut ist, danach wird&#8217;s mit seinem SEO-Wissen schon mau. Kein Wunder, das ist ja auch nicht seine Aufgabe. Vielmehr muss die Geschäftsleitung darauf achten, dass der Laden läuft; dazu kann es notwendig sein, im SEO-Projekt viele Kompromisse einzugehen. Denn kein Chef kann es sich leisten, Redaktion oder IT-Abteilung zu verärgern. Wenn die nur noch Dienst nach Vorschrift machen, weil sie von den chaotischen SEO-Beratern angenervt sind, sieht&#8217;s für das gesamte Projekt schlecht aus.</li>
<li><strong>Assistenz der Geschäftsleitung</strong><br />
	Häufig ist der Assistent der Geschäftsleitung das Mädchen für alles. Offiziell ist er womöglich für nichts zuständig, in Wahrheit aber leitet er das gesamte Projekt &#8211; auch wenn niemand, vielleicht nicht einmal er selbst, das so sieht. Entsprechend groß ist sein Einfluss auf den Erfolg der Maßnahmen. Ganz ähnlich liegt der Fall bei Sekretärinnen oder Sachbearbeitern, die &#8211; natürlich nur rein technisch &#8211; für die Verwaltung der Finanzen zuständig sind. Eigentlich ist ihre Aufgabe nur, den Finanzplan stets aktuell zu halten. Dadurch sind sie aber nach kurzer Zeit die einzigen, die den genauen Zustand der Finanzen kennen. Ist also im Budget kein Geld für die eben gefundene Linkbuilding-Idee eingeplant, ein nettes Gespräch mit diesen heimlichen Herrschern kann helfen, die nötigen Mittel loszueisen.</li>
<li><strong>Online-Marketing-Abteilung</strong><br />
	Die (Online-)Marketer kennen neben PageRank und Platz 1 auch noch die Vokabel <em>Link Popularity</em>. Da sie aber neben einer guten Google-Platzierung auch noch für Kooperationen mit anderen Websites zuständig sind, wird im SEO-Projekt das leidige Duplicate-Content-Problem schnell zum permanenten Streitpunkt. Ziemlich überraschend ist, dass die Online-Marketer selten die Federführung fürs SEO-Projekt innehaben, wo SEO doch eigentlich ihr Aufgabengebiet beträfe. Da aber Suchmaschinenoptimierung viel zu sehr eine Querschnittsaufgabe ist, muss der SEO ständig mit Technikern und Redaktion reden und der Online-Marketer kümmert sich wieder um seine Kooperationen.</li>
<li><strong>IT-Abteilung</strong><br />
	Die Zeiten, in denen der &#8220;typische Techie&#8221; SEO hasste, weil die bösen SEOs das gute Google manipulieren, sind inzwischen lange vorbei. Trotzdem empfehle ich jedem SEO-Consultant dringend, sich mit der IT-Abteilung gut zu stellen. Hat man selbst profundes technisches Wissen, hilft das dabei ungemein. Als Optimierer darf man nie vergessen, dass die Techniker am längsten aller Hebel sitzen. Ein Satz wie &#8220;Diese Maßnahme würde unser Sicherheitskonzept aushebeln.&#8221; lässt jeden Geschäftsführer erschaudern und ist das sichere Ende der angedachten Vorgehensweise. Umgekehrt lässt sich bei einem informellen Kaffeegespräch oft genug ein Weg finden, der im offiziellen Meeting niemals gefunden würde.</li>
<li><strong>Redaktion</strong><br />
	Redakteure erschaffen Content und das Web wäre ohne Content ein ziemlich öder Ort. Jetzt ist zwar Content die Basis jeder Optimierung, aber ein nicht-optimierter Content ist leider nur halb so viel wert. Deswegen liegt in der Hand der Redaktion ein großer Hebel für die Sichtbarkeit einer Website. Schafft es ein SEO, die Redakteure zu überzeugen, suchmaschinentauglich zu schreiben, ist oft schon viel gewonnen. Außerdem ist es für die Stimmung im gesamten Team hilfreich, sich gut mit den Redakteuren zu stellen.</li>
<li><strong>Inhouse-SEOs</strong><br />
	Die Position des Inhouse-SEOs kann sehr vielfältig sein. Ich habe Inhouse-SEOs erlebt, die der heimliche Star im Unternehmen sind und aufgrund des Erfolgs ihrer Maßnahmen schalten und walten können, wie sie möchten. Andere hingegen sitzen zwischen allen Stühlen und mühen sich vergeblich ab, da ihnen als geborene Einzelkämpfer die Rituale und informellen Entscheidungswege fremd geblieben sind. Da wird etwa ein für die Optimierung wichtiger Vorschlag am Ende eines mehrstündigen Meetings in den Raum geworfen. Niemand versteht, was dieser ominöse Googletrickser meint, alle möchten zum Mittagessen &#8211; und der Inhouse-SEO ist verärgert, weil niemand seine tolle Idee würdigt.</li>
<li><strong>Designer und/oder Usability-Experten</strong><br />
	Waren früher Grabenkämpfe zwischen SEO (&#8220;H1-Überschriften sind sooo wichtig!&#8221;) und Designer (&#8220;Igitt, H1 ist sooo hässlich!&#8221;) an der Tagesordnung, so finden diese Auseinandersetzungen heute kaum mehr statt. Das liegt am technischen Fortschritt (&#8220;Mit CSS wird auch H1 sooo schön.&#8221;) und daran, dass Design nicht mehr annähernd so im Fokus steht wie noch fünf oder zehn Jahren. Ist im Webprojekt ein Usability-Experte eingebunden, so kann dieser sogar zum Verbündeten des Optimierers werden. Denn eine saubere Struktur und eine übersichtliche Navigation liegen beiden am Herzen.</li>
<li><strong>externe Technik-Dienstleister</strong><br />
	Ist an einem Projekt eine externe Agentur beteiligt, die grundlegende Technik &#8211; etwa das CMS &#8211; liefert, kann das den Optimierungsprozess enorm erschweren. Jeder Änderungswunsch an der gelieferten Technik bedeutet Mehraufwand für den Lieferanten, der entweder dessen Gewinnspanne schmälert oder eine nervige Diskussion mit der Geschäftsleitung über zusätzliche Zahlungen auslöst. Zusätzlich erwecken Änderungswünsche an der Technik den Eindruck, dass der Techniklieferant nicht gut genug gearbeitet hätte &#8211; somit ist die natürliche Reaktion auf so manchen Wunsch erstmal Ablehnung. Deswegen ist es auch hier sinnvoll, sich auf dem kleinen Dienstweg mit den externen Mitarbeitern gut zu stellen.</li>
<li><strong>sonstige externe Berater</strong><br />
	Hat das Projekt eine gewisse Größenordnung, so ist es ganz normal, dass weitere externe Berater mit dabei sind; etwa als externe Projektmanager oder für (klassische) Marketingmaßnahmen. Natürlich ist in so einem Fall der Marketingberater ein wichtiger Kooperationspartner für den Suchmaschinenoptimierer. Schließlich können seine Ideen oftmals wunderbar für den Linkaufbau genutzt werden.</li>
<li><strong>SEO-Consultant oder SEO-Agentur</strong><br />
	Der SEO-Consultant stößt als externer Berater meist zu einem laufenden Projekt hinzu. Er muss sich dort schnell und selbständig einarbeiten, die anderen Spezialisten kennenlernen und einen persönlichen Draht zu ihnen finden. Und er muss herausfinden, wer die eigentlich Mächtigen im Projekt sind, um dort seine Anliegen geschickt vorzubringen. Manchmal ist es unabdingbar, mit der Geschäfts- oder Gesamtprojektleitung in informellem Rahmen unter vier Augen zu reden. Dazu bietet es sich an, die tatsächlichen Anwesenheitszeiten des Gesprächspartners herauszufinden. Häufig hetzt er den ganzen Tag von Termin zu Termin, sitzt aber abends nach 19 Uhr alleine im ansonsten verwaisten Büro. Arbeitet man nun &#8220;zufällig&#8221; ähnlich lange, lassen sich auf dem Weg zum Parkplatz Dinge klären, die ansonsten nicht möglich wären.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Möchte man als SEO-Berater seine Optimierungsmaßnahmen erfolgreich umsetzen, ist es unabdingbar, sich die Interessen und Motive aller Beteiligten vor Augen zu führen. Sogar der destruktivste Stakeholder ist nicht aus Bosheit so destruktiv; vielmehr liegt es an seinem anderen Blickwinkel. Er fürchtet sich womöglich vor mehr Arbeit oder vor Kompetenzverlusten. Diesen anderen Blickwinkel einzunehmen hilft, seine Rolle zu verstehen und so eine Lösung finden zu können.</p>
<p>Suchmaschinenoptimierung ist eine Querschnittsaufgabe. Entsprechend ist es Aufgabe des verantwortlichen SEOs, alle Beteiligten zusammenzuführen und &#8211; in Ermangelung eines offiziellen Projektleiters &#8211; die nötigen Maßnahmen durchzusetzen.</p>
<div id="bildnachweis">Bildnachweis: <a href="http://de.fotolia.com/id/631045" title="" alt="" rel="nofollow">Alison Bowden</a> &#8211; Fotolia.com</div>
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		<title>Wie Google das Nutzerverhalten vielleicht fürs Ranking nutzt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[patent]]></category>
		<category><![CDATA[ranking]]></category>
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		<category><![CDATA[topthema]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten sollte auch dem letzten Zweifler klar geworden sein, dass Google das Nutzerverhalten für sein Ranking auswertet. Der Inhalt von Suchanfragen wird dazu ebenso herangezogen wie das Klickverhalten der Nutzer auf den Suchergebnisseiten. Bevor wir uns der Frage zuwenden, wie das funktioniert, möchte ich erst für die noch immer Zweifelnden einen kurzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten sollte auch dem letzten Zweifler klar geworden sein, dass Google das Nutzerverhalten für sein Ranking auswertet. Der Inhalt von Suchanfragen wird dazu ebenso herangezogen wie das Klickverhalten der Nutzer auf den Suchergebnisseiten. Bevor wir uns der Frage zuwenden, wie das funktioniert, möchte ich erst für die noch immer Zweifelnden einen kurzen Überblick geben, warum so viel für die These spricht, dass Google tatsächlich Nutzerdaten auswerten.</p>
<h3>Google hat die Nutzerdaten</h3>
<p>Erst kürzlich hat <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/966.php">Google erklärt, dass personalisierte Suche nun Standard</a> ist und nur per Opt-out abgeschaltet werden kann. Das bedeutet, dass Google von (fast) jedem Nutzer die Suchanfragen und die dazu gehörigen Ergebnisklicks kennt. Und über die diversen anderen Google-Angebote von Google Analytics bis hin zu Doubleclick kann Google sogar noch nachvollziehen, was der Nutzer auf den angeklickten Seiten treibt. An den Daten soll&#8217;s also nicht scheitern.</p>
<h3>Google hat ein Patent auf die Auswertung von Nutzerverhalten</h3>
<p>Am 27. Oktober 2009 bekam Google das Patent <a href="http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&#038;Sect2=HITOFF&#038;u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-adv.htm&#038;r=1&#038;p=1&#038;f=G&#038;l=50&#038;d=PTXT&#038;S1=7,610,282.PN.&#038;OS=pn/7,610,282&#038;RS=PN/7,610,282">&#8220;Rank-adjusted content items&#8221;</a> zugesprochen. Dieses Patent beschreibt ein Verfahren, wie komplette Suchsessions ausgewertet und fürs künftige Ranking benutzt werden.</p>
<h3>Google hat die Nutzung bestätigt</h3>
<p>Zumindest für die Auswahl und das Ranking der Google News-Ergebnisse hat Google bereits bestätigt, dass das Nutzerverhalten eine Rolle spielt.</p>
<blockquote><p>The ranking of these articles will be subject to the same criteria as all sites in Google, whether paid or free. (..) It&#8217;s simply based on the popularity of the content with users and other sites that link to it.</p></blockquote>
<p><em>Quelle: <a href="http://googlenewsblog.blogspot.com/2009/12/update-to-first-click-free.html">Google News Blog: &#8220;Google and paid content&#8221;</a></em></p>
<blockquote><p>I would say another really important signal for us in recent quarters has been the user behavior. Their behavior has become a really helpful signal for us in trying to determine that same trusted quality of a given source.</p></blockquote>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.stonetemple.com/articles/interview-josh-cohen.shtml">Josh Cohen Interviewed by Eric Enge</a></em></p>
<p>Warum sollte Google ein derart sinnvolles Rankingkriterium lediglich für Google News nutzen, für die Websuche aber außen vor lassen?</p>
<h2>Das Nutzerverhalten und SEO</h2>
<p>Nachdem nun alle überzeugt sind, dass Google das Nutzerverhalten ins Ranking einfließen lässt, stellt sich die Frage, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen und wie das für die Suchmaschinenoptimierung auszunutzen ist.</p>
<h3>Beliebtheit von Websites</h3>
<p>Für Google am einfachsten umzusetzen ist die Beliebtheit von Websites als Signal fürs Ranking zu verwenden. Sobald auf einer Website Google Analytics oder AdSense eingebunden ist, weiß Google genau, wie viele Besucher und wie viele PageImpressions die Site hat. Für alle anderen Sites kann Google über die Toolbar und alle anderen Extensions, die automatisiert den PageRank abfragen, ebenfalls eine ordentliche Schätzung abgeben. Das ermöglicht Google, die Besuchshäufigkeit einer Website als ein Rankingkriterium zu nutzen.</p>
<h3>Click-Thru-Rate auf ein Ergebnis</h3>
<p>Ebenfalls einfach auszuwerten sind die Klickraten auf ein bestimmtes Suchergebnis. Google kennt ja die durchschnittlichen Klickraten auf ein Ergebnis, abhängig von dessen Position (Platz 1, Platz, 2, etc.) , den umgebenden Suchergebnissen (Steht vor dem Online-Shop die Konkurrenz oder Wikipedia?), dem Suchanfragetyp (Navigational oder Transactional Query?) und der Einblendung von Universal Search Ergebnissen. Wird nun beispielsweise für die Suchanfrage <em>fernseher</em> das Ergebnis auf Position fünf häufiger angeklickt als dies aufgrund der oben genannten Faktoren zu erwarten wäre, so ist das für Google ein Signal, diese Seite künftig besser zu platzieren. Für Ergebnisse, die recht weit hinten stehen und deshalb selten angezeigt werden, ist es möglich, sie vereinzelt weiter vorne anzuzeigen und dann das oben beschriebene Klickverhalten auszuwerten.</p>
<p>Wer nun aber glaubt, er brauche nur ein Klickscript zu schreiben und das auf Google loszulassen, der sollte sich unbedingt Julians Artikel zu den <a href="http://www.seokratie.de/081011/wie-userverhalten-in-die-serps-einfliesst-3-beruehmte-seo-mythen/">Mythen übers Userverhalten</a> durchlesen.</p>
<h3>Einfluss früherer ähnlicher Suchsessions</h3>
<p>Das bereits erwähnte Patent &#8220;Rank-adjusted content items&#8221; funktioniert in etwa so: Google stellt fest, dass Nutzer, die in einer Session nach <em>fernseher</em>, <em>breitbild</em> und <em>lcd-tv</em> gesucht haben, anschließend häufig samsung.de besuchten. Wenn nun Google während einer aktuellen Suchsession sieht, dass ein Nutzer nach <em>tv-gerät</em>, <em>breitbild</em> und <em>lcd-tv</em> sucht, dann geht Google davon aus, dass samsung.de ein sinnvoller Treffer ist &#8211; auch wenn die Suchsessions nicht identisch sind. Letztlich ist das nur eine Erweiterung des zuvor beschriebenen Verfahrens, da hier nun mehr als nur eine Suchanfrage benutzt wird.</p>
<h3>Die Bounce-Rate (Absprungrate)</h3>
<p>Auch die Absprungrate kann als Rankingkriterium benutzt werden. Diese Größe gibt an, wie viele Besucher nur eine einzige Seite dieser Website betrachtet haben. Eine geringe Absprungrate kann als Indiz für eine interessante Website gewertet werden &#8211; aber auch als Hinweis für eine schlechte Usability. Deshalb greift der Ansatz &#8220;hohe Bounce-Rate gleich schlechteres Ranking&#8221; viel zu kurz. Um das Verhalten sinnvoll einfließen zu lassen, muss Google berücksichtigen, was der Nutzer nach der Rückkehr von der angeklickten Seite macht. Geht er auf den nächstplatzierten Treffer und kommt erst nach längerer Zeit wieder auf die Google-Startseite, ist das ein Hinweis darauf, dass dieser nächste Treffer seine Suchanfrage besser bedient hat. Bricht er aber unmittelbar nach der Rückkehr seine Suchsession ab, könnte das heißen, dass der angeklickte Treffer gleich auf der ersten Seite das geliefert hat, was der Nutzer finden wollte.</p>
<h3>Kookkurrenz in Suchanfragen</h3>
<p>Das gleichzeitige Auftreten (Kookkurrenz) von Wörtern in Suchanfragen ist ein deutliches Indiz dafür, dass diese Begriffe etwas miteinander zu tun haben. Typische Beispiele dafür sind etwa <em>nokia handy</em> oder <em>bmw gebrauchtwagen</em>. Stellt Google fest, dass Suchanfragen der Art <em>Marke + Generischer Begriff</em> häufig vorkommen, so kann Google daraus schlussfolgern, dass die Marke zu diesem generischen Begriff gehört und somit eine erhebliche Bedeutung dafür haben kann. <a href="http://www.blogstorm.co.uk/how-search-volume-data-may-be-used-to-determine-brand-authority/">Spekulationen sagen</a>, dass auf diese Weise das Nutzerverhalten ausgenutzt wird, um den bekannten Brand-Boost zu ermitteln.</p>
<h2>Wie groß ist der Einfluss des Nutzerverhaltens?</h2>
<p>Mit Sicherheit nutzt Google alle möglichen Nutzerdaten aus, um damit die Suchergebnisse zu verbessern. Da Google ja auch im internationalen Vergleich viel häufiger genutzt wird als konkurrierende Suchmaschinen, hat Google hier ein Alleinstellungsmerkmal, das keine andere Suchmaschine aufzuweisen vermag. Allerdings bleibt die Frage, wie groß der Einfluss dieser Daten aufs Ranking tatsächlich ist.</p>
<p>Auf der diesjährigen SES gab&#8217;s einen schönen Vortrag über die Klickwahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von der Platzierung. Dort wurde am Beispiel der Suchanfrage <em>auto</em> gezeigt, dass mobile.de auf Platz 3 eine höhere Klickwahrscheinlichkeit aufweist als auto.de auf Platz 1 &#8211; während im Normalfall Platz 1 etwa fünfmal so viele Klicks abbekommt wie Platz 3. Trotzdem reicht dieses deutliche Nutzervotum nicht aus, mobile.de auf Platz 1 zu hieven. Ein anderes Beispiel zeigt mir eines meiner Testblogs, das mit einem Keyword weit vorne platziert ist. Der einzige ersichtliche Grund dafür sind einige Kommentare, die ich in anderen Blogs hinterlassen habe, wovon die meisten aber sogar auf Nofollow gesetzt sind.</p>
<p>Als Fazit lässt sich festhalten, dass das Nutzerverhalten einen Einfluss aufs Ranking hat. Allerdings sollte dieser Einfluss nicht überbewertet werden. Denn um allzu simple Manipulationen auszuschließen, kann Google nur grobe Trends erfassen. Deshalb ist auch hier der wohl beste Tipp: Bau&#8217; sinnvolle Websites für die Nutzer und optimiere sie mit Sinn und Verstand.</p>
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		<item>
		<title>Ist SEO strafbar?</title>
		<link>http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/seo/957.php</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 17:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
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		<category><![CDATA[google sperre]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer Suchmaschinenoptimierung betreibt, bewegt sich häufig an der Grenze dessen, was Suchmaschinen in ihren Richtlinien als &#8220;erlaubt&#8221; bezeichnen. Können SEO-Maßnahmen womöglich gar strafbar sein? Ich habe kürzlich diese E-Mail von einer verunsicherten Nutzerin meiner SEO-Trainings-DVD erhalten: Für eine Kundin habe ich eine Internetseite nach den Prinzipien, die Sie auf Ihrer &#8220;Video-to-Brain&#8221;-DVD erklären, suchmaschinenoptimiert. Die Kundin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Suchmaschinenoptimierung betreibt, bewegt sich häufig an der Grenze dessen, was Suchmaschinen in ihren Richtlinien als &#8220;erlaubt&#8221; bezeichnen. Können SEO-Maßnahmen womöglich gar strafbar sein?</p>
<p>Ich habe kürzlich diese E-Mail von einer verunsicherten Nutzerin meiner SEO-Trainings-DVD erhalten:</p>
<blockquote><p>Für eine Kundin habe ich eine Internetseite nach den Prinzipien, die Sie auf Ihrer &#8220;Video-to-Brain&#8221;-DVD erklären, suchmaschinenoptimiert. Die Kundin hat später (ohne mein Wissen) Ihre Seite bei Google angemeldet, woraufhin die Seite von Google gesperrt wurde. Auf Nachfrage bei Ihrem Provider bekam die Kundin den Hinweis, dass ich eine unzulässige Suchmaschinenoptimierung auf der Seite angewendet hätte und ich könne froh sein, dass Google keine Strafanzeige gegen mich stellt.</p></blockquote>
<p>Die Angelegenheit klingt zunächst recht abstrus und mein erster Gedanke war denn auch: &#8220;Der Provider spinnt.&#8221; Inzwischen stellt sich die Sachlage so dar, dass die optimierte Website keinesfalls aus dem Google-Index verschwunden ist. Die angesprochene &#8220;Google-Sperre&#8221; bezieht sich nämlich auf die Sperrung des Adwords-Accounts der Kundin. Denn, so das Fax von Google, sie hätten festgestellt, &#8220;dass auf Ihrer Website mit hoher Wahrscheinlichkeit Malware (schädliche Software) gehostet oder bereitgestellt wird&#8221;. Der im Fax angesprochene &#8220;schädliche Code&#8221; hat also nichts mit Suchmaschinenoptimierung zu tun, sondern bezieht sich auf die (laut Google) über die Website verbreitete Malware. Hier hat also der Provider die Sperrung eines Adwords-Accounts mit vermeintlich unlauteren SEO-Maßnahmen verwechselt und einer unbedarften Nutzerin meiner SEO-DVD schlaflose Nächte bereitet.</p>
<p>Was genau nun die Kundin angestellt hat, ist mir bisher unbekannt. Ich vermute, dass über eine auf dem Server installierte Software (eventuell kommt hier ein <a href="http://news.softpedia.com/news/Webalizer-Bug-Possibly-Leading-to-Mass-Web-Compromise-119983.shtml">aktueller Webalizer-Bug</a> in Frage) ein Einbruch stattgefunden hat und so der Server komprimitiert wurde. In einem solchen Fall ist eher zu hinterfragen, ob denn der Provider alles korrekt ausgeführt hat. Stichwort &#8220;Updates&#8221;.</p>
<p>So lange ich keine strafbaren Inhalte veröffentliche, darf ich meine Website gestalten wie ich möchte. Wenn ein Google-Robot dumm genug ist, meine Seite höher zu listen als sie es &#8220;eigentlich&#8221; (wer bestimmt das?) verdient hat, ist das keinesfalls strafrechtlich relevant. Theoretisch denkbar wäre allerdings, dass ein Mitbewerber bei einer erfolgreichen Optimierungsmaßnahme wegen unlauteren Wettbewerbs klagt, falls bei der Optimierung gegen die Google-Richtlinien verstoßen wurde. Die <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/seo/702.php">Klage gegen Yasni</a> geht in diese Richtung, doch sind die Voraussetzungen hier ganz anders gelagert. Als Fazit bleibt jedenfalls festzuhalten: SEO ist nicht strafbar!</p>
<p>(Natürlich hat die Nutzerin meiner DVD mir explizit erlaubt, den Fall hier anonym schildern zu dürfen.)</p>
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		<title>Gedanken über SEO-Zertifikate im Allgemeinen und das des BVDW im Besonderen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[bvdw]]></category>
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		<description><![CDATA[Regelmäßig wird das BVDW-SEO-Zertifikat in der SEO-Szene kritisiert. Aktuell ist es ein Beitrag von Seonaut Marco. Ich kann grundsätzlich die Kritik an der Ausgestaltung des BVDW-SEO-Zertifikats teilen, allerdings möchte ich auf ein paar Sachen hinweisen, die oft unter den Tisch fallen und die vielleicht das Urteil über dieses Zertifikat etwas relativieren. Wie auch Marco schreibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßig wird das BVDW-SEO-Zertifikat in der SEO-Szene kritisiert. Aktuell ist es ein <a href="http://www.seonauten.com/zertifikate-fuer-suchmaschinenoptimierung-seo/">Beitrag</a> von <a href="http://www.seonauten.com/">Seonaut Marco</a>. Ich kann grundsätzlich die Kritik an der Ausgestaltung des BVDW-SEO-Zertifikats teilen, allerdings möchte ich auf ein paar Sachen hinweisen, die oft unter den Tisch fallen und die vielleicht das Urteil über dieses Zertifikat etwas relativieren.</p>
<p>Wie auch Marco schreibt, besteht ein intensiver Bedarf für ein derartiges Zertifikat. Deshalb hatte die &#8220;Arbeitsgruppe Suchmaschinen&#8221; im BVDW schon recht früh (ich glaub so 2003 rum) ein solches Zertifikat &#8220;versucht&#8221; &#8211; das ist der geeignetste Ausdruck, denn mehr als ein Versuch war&#8217;s nicht. Da war von Metatags die Rede und von vielen anderen technischen Dingen, die wenig mit der tatsächlichen Arbeit zu tun hatten; dies hatte zur Folge, dass selbst der schlimmste Black-Hat-SEO das Zertifikat hätte erhalten können. Kurz darauf hat sich diese Arbeitsgruppe dann auch selbst in einer denkwürdigen Sitzung aufgelöst. Einige Zeit später wurde dann eine neue Arbeitsgruppe, nicht zuletzt auf Betreiben von <a href="http://www.luna-park.de/wir-ueber-uns/unser-team/christian-vollmert.html">Christian Vollmert</a> und mir, neu angestoßen, dieses Mal mit dem Fokus auf (SEM/SEO-)Agenturen. Denn die alte Gruppe ist auch an ihrer vielfältigen Zusammensetzung gescheitert.</p>
<p>Aus dem ersten, gescheiterten Versuch hat man nun gelernt und ein SEO-Zertifikat erarbeitet, das eine bessere Hilfestellung für Kunden sein sollte. So wurden die <a href="http://www.bvdw-sem.de/zertifikat/seo-zertifikat/kriterien.html">fachlichen Kriterien</a> allgemein genug gehalten, um sich nicht in endlosen Detailfragen zu verstricken. Und die Kriterien sind vielfach negativ formuliert, d.h. die offensichtlich &#8220;bösen&#8221; Maßnahmen wie Cloaking oder zwangweise(!) Verlinkung der Kundenwebsites untereinander sind als &#8220;Du darfst nicht&#8221; beschrieben.</p>
<p>Da nun aber der fachliche Teil wegen der beschriebenen notwendigen Verallgemeinerung weniger Aussagekraft hat, wurden weitere Kriterien eingeführt, die ein seriöses Auftreten am Markt sicherstellen sollen. Und an dieser Stelle setzt denn auch meine Kritik am Zertifikat ein &#8211; und das war auch einer der Gründe, warum ich mich aus der BVDW-Arbeit zurückgezogen habe. Denn die nicht-fachlichen Kriterien sind deutlich von einer reinen Agenturdenke geprägt. Ein SEO-Consultant wird häufig schon an den beiden Kriterien Handelsregistereintrag und 250.000 Euro Honorarvolumen scheitern. Damit könnte er theoretisch das Zertifikat immer noch erhalten, denn die Kritierien müssen nur zu 80 Prozent erfüllt werden, aber dann muss er in allen anderen Fragen volle Punktzahl erreichen. Aber auch für Agenturen sind die nicht-fachlichen Kriterien nicht unproblematisch. Immerhin müssen sie ihren Konkurrenten im Zertifizierungsgremium Honorarvolumen und fünf Kundenstimmen vorlegen. Ich kenne mehrere Agenturen, die aus genau diesem Grund das BVDW-SEO-Zertifikat nicht beantragen.</p>
<p>Dabei halte ich es durchaus für wichtig, Punkte wie Kundenzufriedenheit und Erfahrung mit Kundenprojekten als Kriterien für ein  Zertifikat heranzuziehen. Denn der fachlich beste SEO bringt einem Kunden überhaut nichts, wenn es an kommunikativen Fähigkeiten mangelt und der SEO es deshalb nicht schafft, die notwendigen Maßnahmen durchzusetzen. SEO für Unternehmen besteht höchstens zu 30 Prozent aus &#8220;echter Suchmaschinenoptimierung&#8221;, der Rest ist Kommunikation und Management &#8211; und das eigentliche Erfolgskriterium für einen SEO-Consultant, egal ob als Freelancer oder innerhalb einer SEO-Agentur.</p>
<p>Bei aller berechtigter Kritik am BVDW, eines ist auch klar: Es hat noch niemand etwas besseres vorgelegt! Und das hat auch seinen Grund. Denn es ist alles andere als einfach, ein SEO-Zertifikat zu entwickeln, das der komplexen Marktsituation gerecht wird. Die Anbieterseite reicht von pickelgesichtigen Jünglingen bis zu großen Agenturen, die Teil eines weltweiten Konzerns sind. Auf Seiten der Kunden ist das Spektrum noch größer. SEO möchte heute der Laden um die Ecke für 300 Euro im Monat ebenso wie der große Konzern, der ohne mit der Wimper zu zucken monatlich ein fünfstelliges Budget allein für Linkkauf zur Verfügung stellt. Entsprechend vielfältig sind denn auch die Geschäftsmodelle in der Branche.</p>
<p>Allein schon wegen dieser Komplexität halte ich die auch von Marco wieder aufgegriffene Idee eines TÜV-Siegels für abwegig. Sicherlich sollte der Aussteller eines Zertifikats unabhängig sein, er muss aber vor allem Ahnung von der Branche und den Abläufen haben. Der TÜV würde dazu entweder einzelne Experten (oder solche, die der TÜV dafür hält) hinzuziehen oder gleich mit dem BVDW kooperieren. Gewonnen wäre damit nichts!</p>
<p>Wir brauchen vielmehr ein Zertifikat, das fachlich fundiert genug ist, um die Call-Center-Pseudo-SEO-Agenturen abhalten zu können und trotzdem seriöse Optimierer nicht wegen womöglich diskussionswürdiger Einzelmaßnahmen ausschließt; das die nötigen nicht-fachlichen Anforderungen enthält, ohne Freelancern und kleinen Agenturen den Zugang zu verweigern. Und wir benötigen eine Strategie, wie ein solches Zertifikat auch die nötige Bekanntheit und Anerkennung erhält.</p>
<p>Ich habe einige Ideen und Vorstellungen, in welche Richtung das gehen könnte, aber dazu würde ich gerne auf Marcos Vorschlag zurückgreifen und das Thema auf der SeoCampixx ausführlich und mit einiger Vorbereitung diskutieren. Vielleicht erhalten wir so im kommenden Jahr ein Zertifikat, das der Markt dringend brauchen würde.</p>
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		<title>SEO-Tools: Seolytics</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 15:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[backlinks]]></category>
		<category><![CDATA[sichtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
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		<description><![CDATA[SEO-Tools sind seit einigen Monaten das heißeste Thema im deutschen Suchmarkt. Zu den beiden bisherigen hiesigen Playern Searchmetrics und Sistrix ist dieses Frühjahr Seolytics hinzugekommen. Ich möchte in nächster Zeit alle drei Tools hier vorstellen und starte die kleine Serie mit dem Neuling &#8220;Seolytics&#8221;, der unter der schönen Domain suchmaschinenoptimierung.de zu erreichen ist. Seolytics kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SEO-Tools sind seit einigen Monaten das heißeste Thema im deutschen Suchmarkt. Zu den beiden bisherigen hiesigen Playern <a href="http://www.searchmetrics.com/">Searchmetrics</a> und <a href="https://tools.sistrix.de/">Sistrix</a> ist dieses Frühjahr <a href="http://www.suchmaschinenoptimierung.de">Seolytics</a> hinzugekommen. Ich möchte in nächster Zeit alle drei Tools hier vorstellen und starte die kleine Serie mit dem Neuling &#8220;Seolytics&#8221;, der unter der schönen Domain <em>suchmaschinenoptimierung.de</em> zu erreichen ist.</p>
<p>Seolytics kommt in den <a href="http://www.suchmaschinenoptimierung.de/produkte.html">drei Ausbaustufen Eco, Silver und Gold</a> daher. Der Preis für die günstigste Version beträgt 299,- Euro monatlich, die Gold-Version kostet mehr als 1.000,- Euro. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Versionen in der Anzahl der analysierbaren Domains und Keywords sowie bei den Exportmöglichkeiten.</p>
<p>Die zentrale Größe in den SEO-Analysen, die Seolytics bereit stellt, ist der <em>SEOlytics Visibility Rank</em> (SVR). Wer jetzt an den Sistrixschen Sichtbarkeitsindex denkt, ist schon auf der richtigen Spur: Seolytics berechnet den SVR auf Basis von 1 Mio. Suchanfragen, die sich aus aktuellen, saisonal wichtigen und Dauerbrenner-Keywords zusammensetzen. Diese Anfragen sind nach Suchhäufigkeit gewichtet und natürlich gehen die Positionen in etwa so in die Berechnung ein, wie sie der Klickhäufigkeit entsprechen.</p>
<p><a href="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/svr-big.png" target="_blank"><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/svr.png" alt="" width="500" height="360" style="border: None;" title="Seolytics Visibility Rank (SVR)" /></a><br />
<em>Der Seolytics Visibility Rank (SVR) ist die zentrale Analyse-Größe. (Klick aufs Bild für eine große Version)</em></p>
<p>Natürlich lässt sich der SVR nicht nur für die eigene Domain und nicht nur für den aktuellen Zeitpunkt ermitteln, sondern auch für fremde Domains und für die Vergangenheit. Letztere reicht bei Seolytics zurück bis zum Februar 2009. Sehr schön ist es auch, in einer Grafik den SVR mehrerer Websites zu vergleichen.</p>
<p><a href="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/svr-vergleich-big.png" target="_blank"><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/svr-vergleich.png" alt="" width="500" height="181" style="border: None;" title="SVR-Vergleich" /></a><br />
<em>SVR-Vergleich mehrerer Websites. (Klick aufs Bild für eine große Version)</em></p>
<p>Auf Basis des SVR werden dann verschiedene Rankings geboten: Eine Aufsteiger bzw. Verlierer der Woche-Liste, eine Liste der 1.000 sichtbarsten Seiten (die eine überraschend hohe Übereinstimmung mit meiner <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/news/788.php">Analyse der bestplatzierten Seiten</a> bietet) sowie eine Liste der &#8220;spannendsten Rankings&#8221; &#8211; also der Platzierungen, die den meisten Traffic versprechen.</p>
<p><a href="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/keywords-big.png" target="_blank"><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/keywords.png" alt="" width="500" height="360" style="border: None;" title="Übersicht der interessantesten Keywords / Rankings" /></a><br />
<em>Übersicht der interessantesten Keywords bzw. Rankings. (Klick aufs Bild für eine große Version)</em></p>
<p>Für Inhouse-SEOs, SEO-Consultants und nicht zuletzt Online-Marketing-Leiter in Unternehmen dürfte das Modul <em>Branchenranking</em> höchst interessant sein. Seolytics hat hierzu für 20 Branchen von &#8220;Apotheke &#038; Co.&#8221; bis &#8220;Versicherung und Finanzen&#8221; jeweils eine vierstellige Zahl an wichtigen Keywords ermittelt und manuell zugeordnet. Für jede Branche wird dann ein eigener Branchen-SVR berechnet, der nur auf diesen Branchenkeywords basiert. Domains können dann anhand dieses Branchen-SVR bewertet werden. Das ist eine enorme Hilfe, um Vergleiche mit dem direkten Wettbewerber vorzunehmen.</p>
<p><a href="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/branchenranking-big.png" target="_blank"><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/branchenranking.png" alt="" width="500" height="360" style="border: None;" title="Der Branchen-SVR" /></a><br />
<em>Branchen-SVR: Sichtbarkeit im Branchenüberblick. (Klick aufs Bild für eine große Version)</em></p>
<p>Die Backlinkanalyse beruht im Wesentlichen auf den Yahoo-Daten, wird aber durch einen eigenen Crawler ergänzt. Diese Ad-Hoc-Analyse beliebiger Domains liefert lediglich die Standard-Daten. Für die zur ständigen Überwachung hinterlegten Domains werden allerdings eine ganze Reihe sehr interessanter Zusatzinformationen aufbereitet: PageRank, Anzahl externer und interner Links, Linktext und die genaue Ziel-URL.</p>
<p><a href="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/backlinks-big.png" target="_blank"><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/images/seolytics/backlinks.png" alt="" width="500" height="360" style="border: None;" title="Backlinks analysiert" /></a><br />
<em>Die Backlinks in der Detailanalyse. (Klick aufs Bild für eine große Version)</em></p>
<p>Sehr vielversprechend wirkt auch die Potenzialanalyse. Dazu stellt Seolytics eine Verbindung zum Webanalyse-Account (Google Analytics oder Etracker) her und analysiert die dort zugänglichen Daten auf ihr SEO-Potenzial. Da ich zu diesem Test aber nicht meine Verbindungsdaten eingeben wollte, konnte ich dieses Feature nicht testen.</p>
<p>Seolytics bietet auf einer aufgeräumten Oberfläche einen schönen Überblick über die wesentlichen Daten, die ein SEO für seine Arbeit benötigt. Die Bedienung ist angenehm einfach, die Datendarstellung erfolgt umgehend. Besonders gefallen hat mir die detaillierte Analyse der Backlinks sowie die ausgiebigen Monitoringmöglichkeiten. Gerade für Consultants und Inhouse-SEO-Abteilungen erscheint mir Seolytics besonders geeignet.</p>
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