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	<title>SuchmaschinenTricks.de &#187; Google</title>
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	<description>Das deutsche Suchmaschinen-Magazin.</description>
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		<title>Panda-Update in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit im Frühjahr Google mit einem großen Update den US-Index und wenig später auch den britischen Index aufgeräumt hat, wurde gerätselt, wann denn das Panda-Update in Deutschland zuschlagen würde. Einem Beitrag im Google-Blog zufolge ist es nun auch hierzulande soweit: Der Panda ist in Deutschland angekommen! Doch wie wirkt sich das Panda-Update bei uns aus? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/themes/smt/images/top-panda.jpg" alt="" align="right" style="margin-left: 5px;"/></p>
<p>Seit im Frühjahr Google mit einem großen Update den US-Index und wenig später auch den britischen Index aufgeräumt hat, wurde gerätselt, wann denn das Panda-Update in Deutschland zuschlagen würde. Einem <a href="http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2011/08/neuer-algorithmus-fur-hochqualitative.html">Beitrag im Google-Blog</a> zufolge ist es nun auch hierzulande soweit: Der Panda ist in Deutschland angekommen!</p>
<p>Doch wie wirkt sich das Panda-Update bei uns aus? Ich habe einen kleinen Schnellvergleich von vier Preis- bzw. Produktvergleichsseiten durchgeführt. Basis waren vier Sets von jeweils 15 Keywords, zu denen die betrachteten Websites vor Panda auf Platz 1 zu finden waren. In der Tabelle habe ich nun die Situation nach Panda dargestellt:</p>
<table class="intexttable">
<tr>
<th>Website</th>
<th>Anz. Platz 1</th>
<th>Top 10</th>
</tr>
<tr>
<td>idealo.de</td>
<td>13</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td>preisroboter.de</td>
<td>3</td>
<td>12</td>
</tr>
<tr>
<td>ciao.de</td>
<td>1</td>
<td>13</td>
</tr>
<tr>
<td>dooyoo.de</td>
<td>0</td>
<td>15</td>
</tr>
</table>
<p>So konnte Idealo.de von seinen fünfzehn Platz-Eins-Platzierungen dreizehn verteidigen &#8211; und die beiden &#8220;Verlierer&#8221; ranken immer noch in den Top 10. Doch auch die Sites, die von Panda Deutschland erwischt wurden, scheinen nicht so schwer getroffen zu sein wie die Verlierer beim US-Panda. Zwar verlor dooyoo.de für alle untersuchten Keywords Platz eins, rankt aber immer noch für all diese Suchbegriffe in den Top 10. Insgesamt ist von den betrachteten sechzig Rankings nur ein Ranking aus den Top 10 gerutscht.</p>
<p>Bestätigt sich der Trend dieser ersten Schnellmessung, scheint sich Panda in Deutschland anders auszuwirken als im englischsprachigen Raum. Dort war der Anteil der Rankings, die komplett abgestürzt sind, weitaus größer.</p>
<p>Und ganz frisch kommen auch schon die ersten Zahlen von Sistrix rein:<br />
<a href="http://www.sistrix.de/news/996-google-panda-erreicht-deutschland.html">Panda-Verlierer in Deutschland</a></p>
<div id="bildnachweis">Bildnachweis: <a href="http://de.fotolia.com/id/21496781" title="" alt="" rel="nofollow">Anna Velichkovsky</a> &#8211; Fotolia.com</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Farmer-Update: Einige Erklärungsansätze</title>
		<link>http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/1312.php</link>
		<comments>http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/1312.php#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 13:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Farmer-Update von Google ist derzeit in aller Munde, die Erklärungsansätze sind aber noch recht rar gesät. Einen sehr spannenden Artikel hat dazu Bert Schulzki verfasst. Dort vermutet er, dass vor allem fehlender Brand-Traffic die Ursache fürs Abrutschen etlicher, aber eben bei weitem nicht aller Contentfarmen ist. So sehr mich seine Argumentation überzeugte &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Farmer-Update von Google ist derzeit in aller Munde, die Erklärungsansätze sind aber noch recht rar gesät. Einen sehr <a href="http://www.bertschulzki.de/fehlender-brand-traffic-als-ursache-fur-farmer-penalty/">spannenden Artikel</a> hat dazu Bert Schulzki verfasst. Dort vermutet er, dass vor allem fehlender Brand-Traffic die Ursache fürs Abrutschen etlicher, aber eben bei weitem nicht aller Contentfarmen ist. So sehr mich seine Argumentation überzeugte &#8211; und das sollte sie auch, schließlich habe ich vor einem guten Jahr beim <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/1005.php">Google-Marken-Boost</a> ähnlich argumentiert &#8211; so bin ich inzwischen doch zur Überzeugung gelangt, dass sie in diesem Fall nicht zutreffend ist.</p>
<p><img src="/wp-content/themes/smt/images/top-ernte.jpg" alt="" align="right" style="margin-left: 5px;"/></p>
<p>Denn das Update zielt auf die (oftmals eben nicht vorhandene) inhaltliche Qualität und diese Qualität hat wenig mit Brands zu tun. Wir müssen uns nur einmal erinnern, mit welch spammigen Seiten so manche Online-Ableger von bekannten Printmedien in den letzten Jahren angetreten waren. Das Brand-Update 2009 hatte ja eine ganz andere Zielsetzung: Damals hatte Google offenbar festgestellt, dass viele Nutzer bei der Suche nach generischen Begriffen &#8211; etwa <em>Drucker</em> &#8211; bekannte Brands wie Canon oder Brother vermissten. Für diese Zielsetzung ist die Auswertung des Brandtraffics sinnvoll. Im Farmer-Update geht es hingegen darum, die Seiten vorne anzuzeigen, die bessere Qualität haben. Überlegen wir deshalb einmal, wie diese Qualität algorithmisch  gemessen werden könnte.</p>
<h2>Semantische Analyse</h2>
<p>Auf den ersten Blick naheliegend wäre es, die inhaltliche Qualität eines Textes automatisiert zu bewerten. Doch kann das wirklich funktionieren? Werfen wir dazu einen Blick auf folgenden Pseudo-Ratgeber-Text:<br />
<em><strong>Gartenteich anlegen</strong><br />
Um im eigenen Garten einen Gartenteich anlegen zu können, benötigen wir eine Teichfolie, manchmal auch einfach Teichplane genannt. Viele Heimwerker würden nun hergehen und ein Loch graben, doch wir sparen uns diese Arbeit. Wir schichten einfach einen runden Sandwall auf und legen die Folie hinein. Nun durchlöchern wir unsere Teichfolie, denn das befördert den Sauerstoffaustausch und verhindert die Algenbildung. Wenn wir jetzt noch unseren Tümpel mit Wasser aus dem Schlauch füllen, ist unser selbstgemachter Gartenteich auch schon fertig.</em></p>
<p>Dieser Text ist sprachlich ordentlich geschrieben und setzt sogar einige Synonyme ( für die Freunde der <em>Latent Semantischen Optimierung</em>) ein. Trotzdem ist jedem Menschen klar, dass so nie ein Gartenteich funktionieren würde. Aber kann tatsächlich eine Maschine erkennen, dass der Sandwall dem Wasserdruck nicht standhielte und eine durchlöcherte Folie nicht für bessere Sauerstoffversorgung sorgte? Bis wir soweit sind, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen.</p>
<h2>Nutzerverhalten</h2>
<p>Ich habe in einem früheren Artikel bereits die Möglichkeiten, die Google hat, das <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/seo/987.php">Nutzerverhalten zu bewerten</a>, einmal dargelegt. Die dort geschilderten Möglichkeiten ließen sich auch einsetzen, um die Qualität von Artikeln auf Contentfarmen zu bewerten. Allerdings ist die Analyse dieser Daten sicherlich nicht so ganz einfach. Wer einen Gartenteich anlegen möchte, wird bei der Recherche meist mehr als nur einen Artikel lesen. Wenn also der Nutzer auf die Ergebnisse eins, zwei und drei geht und dann (von Googles Radar) verschwindet, heißt das, dass eins und zwei schlecht, Artikel drei aber gut war? Oder einfach nur, dass der Nutzer nach dem dritten Artikel bemerkt hat, dass alle wesentlichen Hinweise ähnlich sind und er somit seine Recherche abbrechen kann?</p>
<p>Für so weitreichende Entscheidungen wie sie offensichtlich beim Farmer-Update getroffen wurden, erscheinen mir die Daten des Nutzerverhaltens auf den Google-Suchergebnisseiten zu schwammig zu sein als dass Google diesen Daten alleine vertrauen würde.</p>
<h2>Social Media Signale</h2>
<p>Allerdings ist das Web heute voll von Hinweisen auf das Verhalten von Nutzern &#8211; und Google kann viele davon abgreifen. Denn Nutzer stellen heute mit guten Inhalten alles mögliche an: Sie twittern URLs, sie stellen Artikel in Bookmarking-Dienste wie Mister-Wong ein oder sie teilen sie mit ihren &#8220;Freunden&#8221; auf Facebook.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2011/03/content-farms-backlinks.png" alt="Tabelle mit Backlink-Daten" title="Anzahl von Backlinks auf ausgewählte Content-Farms" /><br />
<em>Anzahl von Backlinks auf die beispielhaft ausgewählten Content-Farms.</em></p>
<p>Um einen Eindruck davon zu bekommen, ob sich daraus Rankingsignale für unseren Zweck ableiten ließen, habe ich für jeweils drei zufällig ausgewählte Farmer-Verlierer und -Gewinner über Yahoo die Backlinks aus den drei Social-Diensten Twitter, Facebook und Mister-Wong ermittelt und aufgelistet. Mir ist bewusst, dass die Erhebung dieser Zahlen über Yahoo alles andere als zuverlässig ist. Aber ich möchte hier ja auch keinen Beweis antreten, sondern lediglich einen Denkanstoß geben. Und die Zahlen deuten an, dass das Farmer-Update womöglich in diese Richtung gehen könnte.</p>
<p>Ich höre schon den Einwand, dass diese Dinge ja einfach manipuliert werden könnten. Und ja, das ist richtig. Das gibt Matt Cutts im <a href="http://www.wired.com/epicenter/2011/03/the-panda-that-hates-farms/">Wired-Interview</a> explizit zu:</p>
<blockquote><p>But for example, our most recent algorithm does contain signals that can be gamed. If that one were 100 percent transparent, the bad guys would know how to optimize their way back into the rankings.</p></blockquote>
<p>Diese Aussage legt zudem nahe, dass es keine tiefsinnigen semantischen Analysen gibt und auch die Auswertung des Nutzerverhaltens auf den Google-SERPs nicht das zentrale Kriterium ist &#8211; beide Punkte wären nicht so einfach zu manipulieren. Getwitterte und gefacebookte URLs sind hingegen recht einfach zu beeinflussen; auch wenn Google garantiert detailliertere Analysen macht als nur die pure Anzahl an Erwähnungen zu bewerten. So wäre eine erste Verbesserung, nicht die pure Anzahl an <em>Social-Mentions</em> heranzuziehen, sondern diese in Relation zur Anzahl vorhandener (oder in einem bestimmten Zeitraum veröffentlichter) Artikel zu setzen. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass solche Analysen zumindest als Teil der Spam-Signale mit eingeflossen sind. Und wer meint, solch vage Zahlen eignen sich nicht als Ranking-Parameter, der möge nochmals meinen Artikel über <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/ranking/1065.php">Spam-Signale und Ranking-Faktoren</a> lesen.</p>
<p>Sobald das Farmer-Update (oder Panda-Update, wie Google es nennt) auch hierzulande angekommen ist, sollten wir uns leichter tun mit einer Analyse. Wenn auch die Geschichte der letzten großen Updates &#8211; Mayday, Brand &#8211; zeigt, dass es uns Google immer schwerer macht, die Änderungen zu durchschauen.</p>
<h3>Weiterer Lesestoff</h3>
<p><a href="http://searchengineland.com/who-lost-in-googles-farmer-algorithm-change-66173">Zusammenstellung der Gewinner und Verlierer</a><br />
<a href="http://googleblog.blogspot.com/2011/02/finding-more-high-quality-sites-in.html">Offizieller Google-Post</a><br />
<a href="http://www.sistrix.de/news/985-algorithmus-nderung-google-sucht-nach-qualit-t.html">Algorithmus-Änderung: Google sucht nach Qualität</a><br />
<a href="http://blog.searchmetrics.com/de/2011/03/02/content-farm-update-movers-shakers-und-ihre-history/">Zahlen zu den Gewinnern und Verlierern</a></p>
<div id="bildnachweis">Bildnachweis: <a href="http://de.fotolia.com/id/12906583" rel="nofollow" alt="">Markus Langer</a> &#8211; Fotolia.com</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Bombing anno 1999 &#8211; und die aktuellen Konsequenzen</title>
		<link>http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/1127.php</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 16:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bislang dachte ich, der erste bekannte Google Bombing-Fall wäre die berühmte dumb motherfucker-Geschichte vom Januar 2001 gewesen. Jetzt bin aber auf einen noch älteren Fall gestoßen: Bereits im Oktober 1999 antwortete Google auf die Frage more evil than satan himself auf Platz 1 mit microsoft.com &#8211; was Danny Sullivan zu einem recht lustigen Artikel veranlasste. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang dachte ich, der erste bekannte <em>Google Bombing</em>-Fall wäre die berühmte <a href="http://www.wired.com/science/discoveries/news/2001/01/41401">dumb motherfucker</a>-<a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/news/96.php">Geschichte</a> vom Januar 2001 gewesen. Jetzt bin aber auf einen noch älteren Fall gestoßen: Bereits im Oktober 1999 antwortete Google auf die Frage <a href="http://tbtf.com/archive/1999-10-05.html#s10">more evil than satan himself</a> auf Platz 1 mit microsoft.com &#8211; was Danny Sullivan zu einem recht <a href="http://searchenginewatch.com/2167621">lustigen Artikel</a> veranlasste.</p>
<p>Das Grundkonzept des Google-Algorithmus ist somit seit inzwischen mehr als zehn Jahren bekannt und wurde seither durch weitere lustige Ergebnisse für Anfragen wie <em>go to hell</em> oder natürlich <em>miserable failure</em> immer wieder bestätigt. Der Google-Algorithmus lässt sich also recht einfach zusammenfassen mit: <strong>Du brauchst mehr Linkttexte.</strong></p>
<p>Doch warum wärme ich diese alten Geschichten auf? Der Screenshot zeigt das aktuelle Ergebnis einer Anfrage für [more evil than satan himself]. Google blendet hier als alternative Suchergebnisse drei Treffer für die Suche nach [miserable failure] ein! Offenbar bringt also Google beide Suchanfragen, die inhaltlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, in eine Beziehung zueinander.</p>
<p><img src="/images/more-evil-than-satan-himself.jpg" alt="SERP: more evil than satan himself" /></p>
<p>Was mich zur Frage bringt, welches Verfahren es sein könnte, das diese Verknüpfung erzeugt. Haben viele Leute zum Thema Google Bombing recherchiert und sowohl nach [more evil than satan himself] als auch nach [miserable failure] gesucht? Oder stellt Google fest, dass auf vielen Seiten beide Phrasen gemeinsam vorkommen? Oder haben sich die Google-Jungs einfach nur einen Spaß mit uns SEOs erlaubt, denn wer sucht sonst schon nach solchen Dingen? Womöglich ist das aber auch nur der dezente Hinweis dass ein gewisser ehemaliger US-Präsident noch schlimmer als der Satan ist &#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Google Marken-Boost &#8211; eine Theorie</title>
		<link>http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/1005.php</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit gestern rauscht es gewaltig in den Twitter-Feeds der SEO-Szene: Google listet urplötzlich Marken zu einschlägigen Begriffen deutlich besser als zuvor. Was seit Monaten im US-Index zu sehen ist, hat Google nun auch in Deutschland eingeführt. Dass diese enorme Änderung ausgerechnet mitten im Weihnachtsgeschäft stattfindet, wird manchem Affiliate gar nicht gefallen. Um zu verstehen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/themes/smt/images/top-treppe.jpg" alt="Illustration: Treppe" align="right" />Seit gestern rauscht es gewaltig in den Twitter-Feeds der SEO-Szene: Google listet urplötzlich Marken zu einschlägigen Begriffen deutlich besser als zuvor. Was seit Monaten im US-Index zu sehen ist, hat Google nun auch in Deutschland eingeführt. Dass diese enorme Änderung ausgerechnet mitten im Weihnachtsgeschäft stattfindet, wird manchem Affiliate gar nicht gefallen. Um zu verstehen, was genau passiert ist, hier eine kleine exemplarische Übersicht der Änderungen, zum Teil selbst ermittelt, zum Teil <a href="http://www.sistrix.de/news/917-die-marken-kommen.html">beim Johannes geklaut</a>.</p>
<table class="intexttable">
<tr>
<th colspan="2">handy</th>
</tr>
<tr>
<td>t-mobile.de</td>
<td>+39</td>
</tr>
<tr>
<td>nokia.de</td>
<td>+53</td>
</tr>
<tr>
<td>sonyericsson.com</td>
<td>+83</td>
</tr>
<tr>
<th colspan="2">handys</th>
</tr>
<tr>
<td>t-mobile.de</td>
<td>neu</td>
</tr>
<tr>
<td>vodafone.de</td>
<td>+30</td>
</tr>
<tr>
<td>nokia.de</td>
<td>neu</td>
</tr>
<tr>
<th colspan="2">drucker</th>
</tr>
<tr>
<td>canon.de</td>
<td>neu</td>
</tr>
<tr>
<td>brother.de</td>
<td>neu</td>
</tr>
<tr>
<td>lexmark.de</td>
<td>+10</td>
</tr>
<tr>
<th colspan="2">versicherung</th>
</tr>
<tr>
<td>huk.de</td>
<td>+8</td>
</tr>
</table>
<p>Jetzt ist es zwar schon mal interessant zu sehen, was Google da so auswirft, die für SEO spannende Frage aber ist, wie das zustande kommt. Offensichtlich gibt Google bekannten Marken einen deutlichen Schub nach oben. Das scheint eine willkürliche Entscheidung zu sein &#8211; wobei &#8220;willkürlich&#8221; hier bedeuten soll, dass der eigentliche Google-Algorithmus das nicht hergibt. Vermutlich hat Google in Tests festgestellt, dass die Nutzer für generische Anfragen die Brands erwarten, bisher aber häufig nicht gefunden haben. Aber woher weiß Google, dass beispielsweise nokia.de für <em>handy</em> einen Boost verdient hat, für <em>drucker</em> aber nicht?</p>
<p>Ich habe kürzlich im Artikel <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/seo/987.php">&#8220;Wie Google das Nutzerverhalten vielleicht fürs Ranking nutzt&#8221;</a> ein paar Methoden vorgestellt, wie Google aus dem Such- und Klickverhalten der Nutzer lernen kann. Zwei dieser Methode möchte ich nochmals herausgreifen, denn sie eignen sich gut, um den Mechanismus hinter dem aktuellen Brand-Boost zu erklären.</p>
<h3>Frühere Suchsessions</h3>
<p>Google kennt ja den Ablauf ganzer Suchsessions. Da fängt ein Nutzer etwa mit einer Suche nach <em>handy</em> an und klickt auf das eine oder andere Ergebnis. Da er noch nicht zufrieden ist oder auf den angeklickten Seiten Informationen erhalten hat, die ihm eine genauere Suche ermöglichen, sucht er weiter. Nehmen wir an, dass er dabei auf einem Forum landet, in dem ein Beitrag vom Online-Shop auf t-mobile.de schwärmt. Nun sucht er gezielt nach <em>t-mobile</em> und landet auf t-mobile.de.</p>
<p>Die ganze Session sieht also in etwa so aus:</p>
<ul>
<li>Suche: handy</li>
<li>Suche: vertragshandy</li>
<li>Suche: t-mobile</li>
<li>Abschließender Klick: t-mobile.de</li>
</ul>
<p>Was lernt Google daraus, wenn eine derartige Session häufig auftritt? t-mobile.de muss für <em>handy</em> ein guter Treffer sein. Da zudem t-mobile.de ein Brand ist, bekommt t-mobile.de für <em>handy</em> eine entsprechende Aufwertung.</p>
<h3>Kookkurrenzen</h3>
<p>Besonders einfach lässt sich die Zuordnung einer Marke zu einem generischen Begriff über Kookkurrenzen (mehrere Wörter kommen häufig gemeinsam in einer Query vor) ermitteln. Sucht man im Google Keyword Tool nach <em>handy</em>, so zeigt sicht, dass <em>handy</em> häufig zusammen mit einer Marke gesucht wird:</p>
<table class="intexttable">
<tr>
<th colspan="2">Kookkurrenzen für <em>handy</em></th>
</tr>
<tr>
<td>handy nokia</td>
<td>4,0 Mio.</td>
</tr>
<tr>
<td>handy sony ericsson</td>
<td>3,4 Mio.</td>
</tr>
<tr>
<td>handy samsung</td>
<td>2,2 Mio.</td>
</tr>
</table>
<p>Google muss sich also nur ansehen, zusammen mit welchen Marken ein Suchbegriff häufig kombiniert wird, um so zu lernen, für welche Suchbegriffe eine vorhandene Marke einen Boost verdienen könnte. Dieser Mechanismus würde auch erklären, warum für <em>girokonto</em> die Postbank und die Sparkasse plötzlich ganz vorne stehen &#8211; eine Frage, die <a href="http://pip.net/pipxmasupdate">Pip in seinem interessanten Post</a> aufgeworfen hat.</p>
<table class="intexttable">
<tr>
<th colspan="2">Kookkurrenzen für <em>girokonto</em></th>
</tr>
<tr>
<td>girokonto</td>
<td>368.000</td>
</tr>
<tr>
<td>girokonto kostenloses</td>
<td>74.000</td>
</tr>
<tr>
<td>kostenos girokonto</td>
<td>33.100</td>
</tr>
<tr>
<td>girokonto schufa</td>
<td>12.100</td>
</tr>
<tr>
<td>girokonto sparkasse</td>
<td>8.100</td>
</tr>
<tr>
<td>girokonto postbank</td>
<td>5.400</td>
</tr>
<tr>
<td>studenten girokonto</td>
<td>5.400</td>
</tr>
<tr>
<td>zinsen girokonto</td>
<td>5.400</td>
</tr>
<tr>
<td>girokonto kreditkarte</td>
<td>3.600</td>
</tr>
</table>
<p>Natürlich ist das alles nur Theorie, allerdings finde ich die Zahlen recht überzeugend. Vielleicht kann ja mit diesen Thesen der eine oder andere SEO seinen Kunden ein wenig beruhigen. Jedenfalls ist auch mit dieser gravierenden Ranking-Änderung SEO <a href="http://www.seokratie.de/081026/das-ende-von-seo-ist-nah/">beileibe nicht tot</a>, aber der Ansatz muss erst recht weiter gefasst werden. SEO ist mehr als Linkaufbau.</p>
<div id="bildnachweis">Bildnachweis: <a href="http://www.fotolia.com/id/251522" title="stairway" alt="stairway" rel="nofollow">jeancliclac</a> &#8211; Fotolia.com</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Gedanken zum Google Datenschutz</title>
		<link>http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/984.php</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[cookie]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[personalisierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.suchmaschinentricks.de/?p=984</guid>
		<description><![CDATA[Niemand wird bestreiten, dass Google ein gigantischer Datensammler ist. Google kennt die Suchanfragen von 90 Prozent der deutschen Internetnutzer, zusammen mit den angeklickten Ergebnissen. dank Google Analytics, AdSense, DoubleClick, Blogger.com und der Toolbar das weitgehende Surfverhalten nahezu aller deutschen Internet-Nutzer auf mindestens einem Drittel der deutschen Websites &#8211; denn allein Analytics ist ja bereits auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand wird bestreiten, dass Google ein gigantischer Datensammler ist. Google kennt</p>
<ul>
<li>die Suchanfragen von 90 Prozent der deutschen Internetnutzer, zusammen mit den angeklickten Ergebnissen.</li>
<li>dank Google Analytics, AdSense, DoubleClick, Blogger.com und der Toolbar das weitgehende Surfverhalten nahezu aller deutschen Internet-Nutzer auf mindestens einem Drittel der deutschen Websites &#8211; denn allein Analytics ist ja bereits auf 13 Prozent aller Websites im Einsatz.</li>
<li>die E-Mails von Millionen GMail-Nutzern.</li>
<li>demnächst das komplette Surfprofil aller Nutzer, die den neuen Google-DNS-Service nutzen.</li>
<li>vermutlich das komplette Nutzerverhalten aller <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/873.php">ChromeOS</a>-Nutzer.</li>
</ul>
<p>Nun lautet bekanntlich Googles Mantra &#8220;Don&#8217;t be evil!&#8221; und in der Tat gibt es noch keinen Vorfall, der daran ernsthaft zweifeln ließe. Ich nutze ja selbst seit Jahren GMail, manchmal auch Google Analytics und auf meinem Netbook <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/686.php">Chrome</a> als primären Browser. Zu behaupten, ich wäre besonders paranoid was Google angeht, ist definitiv übertrieben.</p>
<p>Trotzdem finde ich die Datenmenge und -qualität, die Google inzwischen angehäuft hat, beängstigend. Zumal Google das Thema Datenschutz meiner Empfindung nach zuletzt immer stiefmütterlicher behandelt. Dass die <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/966.php">personalisierte Suche</a> von Google nun per Opt-Out-Verfahren funktioniert, stellt eine neue Dimension dar. Bisher musste sich der Nutzer dazu extra anmelden und so waren die typischen DAUs nicht betroffen. Nun aber wird ein höchst interessantes Nutzerprofil erstellt und sechs Monate gespeichert, ohne dass der normale Durchschnittsnutzer das irgendwo mitbekäme.</p>
<p>Wenn es einen Grundsatz über Datensammlungen gibt, dann wohl diesen:</p>
<blockquote><p>Sind Daten erst einmal erhoben, werden sie früher oder später auch zu Zwecken ausgewertet, die anfangs vehement bestritten wurden.</p></blockquote>
<p>Bei den Providern gibt&#8217;s Verbindungsdaten? Die müssen wir speichern! Bei der LKW-Maut fallen Daten an, mit denen man vielleicht Verbrecher fangen kann? Also müssen wir darauf zugreifen können!</p>
<h2>Was hat das nun mit Google zu tun?</h2>
<p>Ich bin heute über dieses <a href="http://gawker.com/5419271/google-ceo-secrets-are-for-filthy-people">Interview mit Google-Chef Eric Schmidt</a> gestolpert. Dort sagt er, ich übersetze mal kurz, folgendes:</p>
<blockquote><p>Wenn du etwas tust, von dem du nicht möchtest, dass jemand anders es weiß, solltest du es vielleicht gleich gar nicht tun.</p></blockquote>
<p>Mich beunruhigt diese Einstellung ganz ernorm. Der Chef der Firma, die wohl mehr über mich weiß als sonst jemand auf der Welt, sagt mir: Wenn du unschuldig bist, hast du nichts zu verbergen! Was heißt das für Googles künftiges Verhalten zum Datenschutz? Will ich dieser Firma wirklich weiterhin mein Vertrauen für meine Mails (und die meiner Mailpartner) entgegenbringen?</p>
<p>Ich habe den Eindruck, Google macht derzeit einen großen Wandel durch. Lange haben sie es geschafft, trotz ihrer Größe einen sympatischen Anschein zu bewahren. Diese &#8211; im besten Fall &#8211; unbedachte Äußerung ihres Chefs zum Datenschutz oder die Einführung einer <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/978.php">Suchfunktion ohne ersichtlichen Vorteil</a> für die Nutzer sind aber Hinweise, dass Google auf dem langen Weg zum normalen Großkonzern etliche Schritte vorangekommen ist.</p>
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		<title>Google Real-Time Search</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google hat heute seine Echtzeitsuche &#8211; zu gut neudeutsch: Google Real-Time Search &#8211; vorgestellt. Ähnlich wie man das bisher schon von der Twitter-Suche kennt, werden neu gefundene Inhalte per AJAX in die Suchergebnisseiten eingeblendet. Für interessante Suchanfragen mit einer großen Menge an Ergebnissen heißt das, dass die Treffer nur so durchgejagt werden. Wer&#8217;s mal selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat heute seine Echtzeitsuche &#8211; zu gut neudeutsch: Google Real-Time Search &#8211; vorgestellt. Ähnlich wie man das bisher schon von der Twitter-Suche kennt, werden neu gefundene Inhalte per AJAX in die Suchergebnisseiten eingeblendet. Für interessante Suchanfragen mit einer großen Menge an Ergebnissen heißt das, dass die Treffer nur so durchgejagt werden. Wer&#8217;s mal selbst sehen möchte, hier ein Link auf <a href="http://www.google.com/search?hl=en&#038;esrch=RTSearch&#038;q=obama">Obama</a>.</p>
<p>Wird dieses Feature, wie angekündigt, Anfang nächsten Jahres weltweit eingeführt, bedeutet das, dass in den Suchergebnisseiten wieder Platz für die normalen Webtreffer verloren geht. Schon heute gibt es Queries, bei denen man zwischen Videosuche, Fotosuche, Produktsuche, Blogsuche und Newssuche die gewöhnlichen Webtreffer mit der Lupe suchen muss.</p>
<p>Besonders aber stört mich an der Google Real-Time Suche, dass mir dieser Ergebnisticker ziemlich sinnlos erscheint. Alle zu einem Stichwort erscheinenden Tweets und Blogposts angezeigt zu bekommen, ist ungefähr ähnlich hilfreich wie während eines Fußballspiels sämtliche Unterhaltungen aller Stadionbesucher hören zu können. Klar, wer eine Sozialkunde-Hausarbeit über die Gesprächskultur in Fußballstadien schreibt, würde sowas lieben, aber der typische Nutzer dürfte mit etwas mehr Auswahl besser fahren.</p>
<p>So habe ich jedenfalls den Eindruck, Google macht das nur aus Marketinggründen. Sie müssen halt jetzt Real-Time Seach anbieten, weil Bing das auch angekündigt hat und außerdem drei Analysten irgendwann einmal Twitter als den neuen Google-Konkurrenten bezeichnet haben. Die Relevanz dieser durchscrollenden Ergebnisse für den Nutzer halte ich für recht beschränkt. Das soll nun nicht heißen, dass ich die Idee der Real-Time Suche für unsinnig halten würde. Im Gegenteil, das ist eine sehr spannende Funktion &#8211; allerdings kann mich keiner der bisherigen Ansätze auch nur annähernd begeistern. Von Google hätte ich dazu jedenfalls etwas besseres erwartet.</p>
<p><strong>[Update]</strong><br />
<a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/12/relevance-meets-real-time-web.html">Official Google Blog: Relevance meets the real-time web</a></p>
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		<title>Google: Personalisierte Suche ist nun Standard</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 10:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google liefert ab sofort personalisierte Ergebnisse für alle Nutzer, auch wenn diese nicht mit ihrem Google-Account eingeloggt sind und die Web-History abgeschaltet haben. Google möchte so den Nutzern bessere Suchergebnisse zeigen. Die technische Grundlage der personalisierten Suche ist ein Cookie mit der Lebensdauer eines halben Jahres, über das Google eine Suchhistory speichert. Diese Suchhistory enthält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google liefert ab sofort personalisierte Ergebnisse für alle Nutzer, auch wenn diese nicht mit ihrem Google-Account eingeloggt sind und die Web-History abgeschaltet haben. Google möchte so den Nutzern bessere Suchergebnisse zeigen. Die technische Grundlage der personalisierten Suche ist ein Cookie mit der Lebensdauer eines halben Jahres, über das Google eine Suchhistory speichert. Diese Suchhistory enthält aber nicht nur die Suchanfragen, sondern auch die daraufhin angeklickten Ergebnisse.</p>
<blockquote><p>For example, since I always search for [recipes] and often click on results from epicurious.com, Google might rank epicurious.com higher on the results page the next time I look for recipes.</p></blockquote>
<p><img src="/wp-content/themes/smt/images/top-googlemouse.jpg" alt="Google-Nutzung personalisiert" width="310" height="150" align="right" /> Das heißt im Klartext, dass Google klammheimlich von der bisherigen Opt-In-Regelung für die Speicherung des Suchverhaltens nun zu einer Opt-Out-Regelung übergegangen ist. Klammheimlich? Ja, klammheimlich, denn auf der Google-Homepage findet sich kein Hinweis dazu und auch die Datenschutzhinweise zur personalisierten Suche stammen noch vom Februar 2007. Ich bin mir sicher, es wird die hiesigen Datenschützer interessieren, dass Google künftig ungefragt die Suchanfragen und das Klickverhalten jedes Nutzers speichert. Und für die Ermittlungsbehörden ergeben sich ebenfalls ganz neue Möglichkeiten: Wird Google künftig Auskunft geben müssen, wenn die CIA ankommt und sagt, hier habt ihr das Cookie eines Terrorverdächtigen, zeigt uns mal, wonach der so gesucht und was er angeklickt hat?</p>
<p>Toll ist auch, dass die Suchhistory über das angeblich anonyme Cookie auch für jene Nutzer aktiviert wird, die die Suchhistory bewusst abgeschaltet haben. &#8220;Angeblich anonym&#8221; deshalb, weil beide Cookies bei Google gespeichert werden, es also für Google sehr wohl möglich ist, eine Verbindung zwischen beiden Accounts herzustellen. Und geradezu perfide ist, dass das Löschen aller Cookies die neue Suchhistory wieder einschaltet, falls man sie entsprechend Googles Hinweisen ausgeschaltet hat. Über welche Methoden die neue <del datetime="2009-12-05T10:00:20+00:00">Überwachung</del> Personalisierung abgeschaltet werden kann, hat <a href="http://www.seo-strategie.de/blog/google-personalisierte-suchergebnisse/777.html">Hanns in seinem Artikel ausführlich erklärt</a>.</p>
<h2>Und was heißt das nun fürs SEO?</h2>
<p>In Einzelfällen werden sich künftig große Abweichungen zwischen den Suchergebnissen zweier verschiedener Google-Nutzer ergeben. Für die Mehrzahl der Nutzer aber werden sich die Ergebnisseiten so ähneln wie jetzt auch. Probleme wird es wohl eher in der Kommunikation mit den SEO-Kunden geben. Denn der wird auf seinem Rechner häufig mit den für seine Website wichtigen Begriffen suchen und er wird andere Ergebnisse anklicken als der Durchschnitt der Google-Nutzer &#8211; mit dem Resultat, dass die Google-Ergebnisseiten beim Kunden ganz anders aussehen als sie die SEO-Tools ermitteln. Das wird einigen zusätzlichen Erklärungsbedarf beim Reporting geben.</p>
<p>Sicherlich lässt sich sogar die Frage aufwerfen, inwieweit ein klassischer Ranking-Report noch funktionieren kann. Denn ein solcher Ranking-Report simuliert einen Nutzer ohne Personalisierungscookie und zeigt somit die komplett unpersonalisierten Ergebnisse. Da ich aber annehme, dass der Großteil der Nutzer für den Großteil seiner Suchanfragen keine personalisierungsfähige Suchhistory aufweisen wird, sehe ich das nicht als so besonders problematisch an.</p>
<p>Zudem bin ich noch nicht überzeugt davon, dass die jetzt eingeführte Opt-Out-Regelung in Europa Bestand haben wird. Schließlich ist die rechtliche Situation in Europa so, dass der Nutzer ausdrücklich einwilligen muss, wenn seine Daten auf Rechnern außerhalb des Gültigkeitsbereichs der europäischen Datenschutzrichtlinie (also z.B. in irgendwelchen Rechenzentren in den USA) gespeichert werden. Das scheint mir Google bisher zu ignorieren.</p>
<p>Aber unabhängig davon, wie stark sich die personalisierte Suche im Alltag auswirken wird, eines sollte schon lange klar sein. Seriöse Suchmaschinenoptimierung für gute Websites muss darauf abzielen, alle Aspekte der Website besser zu machen. Das geht bei der richtigen Auswahl der Keywords los, hört aber bei den Suchmaschinenplatzierungen nicht aus, sondern betrifft auch Fragen der Click-Thru-Rate (CTR), der Usability der Site oder der Conversion-Optimierung. Richtiges SEO ist und bleibt eine ganzheitliche Tätigkeit.</p>
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		<title>Das Google Betriebssystem kommt: Willkommen Chrome OS!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google hat gestern angekündigt, mit Chrome OS ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln. Wie es in Googles Firmenblog heißt, soll der Code noch in diesem Jahr als Open Source freigegeben werden, eine für Endnutzer sinnvolle Version ist für 2010 angekündigt, die zunächst auf Netbooks zugeschnitten sein soll. Ob Chrome OS tatsächlich ein &#8220;neues&#8221; Betriebssystem sein wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat gestern angekündigt, mit Chrome OS ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln. Wie es in <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html">Googles Firmenblog</a> heißt, soll der Code noch in diesem Jahr als Open Source freigegeben werden, eine für Endnutzer sinnvolle Version ist für 2010 angekündigt, die zunächst auf Netbooks zugeschnitten sein soll. Ob Chrome OS tatsächlich ein &#8220;neues&#8221; Betriebssystem sein wird, ist eine Definitionsfrage: Denn Basis von Chrome OS ist ein Linuxkernel, auf dem ein neues Fenstersystem laufen wird.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2009/07/cam_0001.jpg" alt="Papier oder Wolke?" title="Papier oder Wolke?" width="501" height="309" class="size-full wp-image-874" /><br />
<em>Papier oder Wolke? Es muss nicht immer Google sein &#8230;</em></p>
<p>Spannender als die technischen Detailfragen aber finde ich die grundsätzliche Richtung, die ein Google-Betriebssystem aufzeigt. Wir Internetspezialisten (Webworker, Digital Natives) haben uns die letzten Jahre an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing">&#8220;Cloud&#8221;</a> gewöhnt. Manche sind mit Vorsatz und Begeisterung in die Wolke aus Webservices gestürmt, die meisten hielten&#8217;s wohl eher mit dem &#8220;Fischer&#8221; &#8211; dem von Goethe, nicht dem <a href="http://www.mario-fischer.de/">Websitebooster</a>:</p>
<blockquote><p>Halb zog sie ihn, halb sank er hin</p></blockquote>
<p>Mein Weg in die Cloud war jedenfalls genau so: Wenig enthusiastisch, aber doch immer mehr verstrickt in die verschiedenen Dienst. GMail wollte ich ganz bestimmt nicht nutzen, da konnte mir <a href="sommergut.de">Wolfgang Sommergut</a> auf der SES 2005 noch so viel vorschwärmen davon &#8211; im Juli des selben Jahres bin ich umgestiegen auf den Google E-Mail-Service. Ob meine Mails bei fastmail.fm oder bei Google liegen, Mails sind quasi grundsätzlich in der Cloud, sagte ich mir damals. Inzwischen lese ich die Blogs über Bloglines, Backups sichere ich auf Amazon S3 und mein Programmcode liegt bei Versionshelf. Und wenn ich in ein Beratungsprojekt gehe, dient mir der Google Calendar als Outlook-Ersatz.</p>
<p>So wenig bislang bekannt ist über Chrome OS, klar ist, dass es den Weg in die Cloud weisen dürfte:</p>
<blockquote><p>Most of the user experience takes place on the web</p></blockquote>
<p>Somit steht Chrome OS also für ein Computermodell, das in den frühen 80er Jahren eigentlich verschwunden war. Damals hat der Siegeszug der Apple-PCs IBM dazu genötigt, selbst PCs zu bauen. (Apples Reaktion damals lautete: <a href="http://www.macmothership.com/gallery/newads2/seriouslyIBM_l.jpg">&#8220;Willkommen IBM. Ehrlich.&#8221;</a>) Die Folge war das Verschwinden der Mainframes aus den Büros und die Nutzer waren Herr über ihre Daten und Anwendungen. Lediglich während des ersten Internetbooms in den späten neunziger Jahren gab es einen halbwegs ernsthaften Versuch von SUN (die mit dem <a href="http://web.archive.org/web/19990421184325/http://www.sun.com/">Punkt in .com</a>) das Desktop-zentrierte Computermodell abzulösen: die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/JavaStation">JavaStation</a> konnte sich aber nicht durchsetzen.</p>
<p>Nun ist in den letzten zehn Jahren die Geschwindigkeit des typischen Internetzugangs erheblich angewachsen. Diese Zunahme hat erst dazu geführt, dass die Cloud heute sinnvoll zu nutzen ist. (Um mal technische Neuerungen wie den XmlHttpRequest vulgo AJAX außen vor zu lassen.) Und natürlich ist es angenehm, wenn die jeweils neuesten GMail-Funktionen ohne mein zutun sofort bereit stehen. Zudem ist es wahnsinnig bequem, auf jedem Gerät (Desktop, iPhone, Handy) eine an dieses Gerät angepasste Version von GMail vorzufinden.</p>
<p>Doch stellt sich die Frage, welche Nebenwirkungen wir uns damit einhandeln. Der Desktop-PC ist &#8211; zumindest für uns <em>Digital Natives</em> zum Mittelpunkt unseres Lebens geworden. Wir erledigen Bankgeschäfte am PC, wir buchen Hotels, wir speichern unsere Fotos auf dem Rechner und wenn die Werbung stimmt, hat jeder sechste von uns seinen Partner online gefunden.</p>
<p>In seinem wegweisenden <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20080227_1bvr037007.html">Urteil zur Online-Durchsuchung</a> hat das Bundesverfassungsgericht das ganze etwas sperriger &#8211; sind halt Juristen &#8211; so beschrieben:</p>
<blockquote><p>In der Folge können sich im Arbeitsspeicher und auf den Speichermedien solcher Systeme eine Vielzahl von Daten mit Bezug zu den persönlichen Verhältnissen, den sozialen Kontakten und den ausgeübten Tätigkeiten des Nutzers finden. Werden diese Daten von Dritten erhoben und ausgewertet, so kann dies weitreichende Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Nutzers bis hin zu einer Profilbildung ermöglichen.</p></blockquote>
<p>Höchst interessant ist auch, dass das Verfassungsgericht in diesem Urteil zwischen der &#8220;bloßen Überwachung der laufenden Telekommunikation&#8221; (ist okay) und dem (im Zweifel bösen) Ausspähen des Computers unterscheidet. Ist unser Computer aber lediglich ein Zugriffsgerät für die Cloud, hilft uns das vom Verfassungsgericht aufgestellte &#8220;Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme&#8221; nicht viel weiter.</p>
<p>Ich bin also höchst skeptisch was Chrome OS anbetrifft. Ich wäre das bei jedem Anbieter, erst recht aber bei Google, dessen wahres Motto schon längst nicht mehr &#8220;Don&#8217;t be evil&#8221; lautet, sondern &#8211; frei nach Captain Jack Sparrow:</p>
<blockquote><p>Nimm was du kriegen kannst und gib nichts wieder zurück.</p></blockquote>
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		<title>Google: Lokale Treffer in der Mehrdeutigkeitsfalle</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 10:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe kürzlich schon geschrieben, dass Google für etliche Suchanfragen nun lokale Treffer lediglich auf Basis der IP-Adresse anzeigt. Allerdings bringen auch Anfragen nach dem &#8220;alten&#8221; Schema [suchbegriff ort], etwa [rechtsanwalt berlin], weiterhin die lokale Suchbox. Ein schöner Effekt ergibt sich nun allerdings, wenn ein deutsches Wort einem Ort entspricht. Sehr schön ist das für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe kürzlich schon geschrieben, dass Google für etliche Suchanfragen nun <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/google/742.php">lokale Treffer lediglich auf Basis der IP-Adresse</a> anzeigt. Allerdings bringen auch Anfragen nach dem &#8220;alten&#8221; Schema [suchbegriff ort], etwa [rechtsanwalt berlin], weiterhin die lokale Suchbox. Ein schöner Effekt ergibt sich nun allerdings, wenn ein deutsches Wort einem Ort entspricht. Sehr schön ist das für die Anfrage [hotel buchen]. Hier erscheinen über den sinnvollen Treffern der großen Hotelbuchungsseiten lokale Ergebnisse für <em>Buchen, Zell am Harmersbach</em>, ein kleiner Ort mitten im Schwarzwald. Wäre interessant zu erfahren, wie viel Traffic derzeit das Drei-Sterne-Hotel Sonne in Zell erhält &#8211; liegt schließlich für die Suchanfrage [hotel buchen] auf Platz 1.</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2009/05/google-hotel-buchen.jpg" alt="hotel buchen - Google lokale Treffer" title="hotel buchen" width="600" height="447" class="size-full wp-image-804" /></p>
<p>Weitere schöne Ergebnisse ergeben sich derzeit für [regen schirme] &#8211;  &#8220;Lokale Branchenergebnisse für schirme im Umkreis von Regen&#8221; &#8211; oder für [bogen], wie Regen ebenfalls eine Stadt in Niederbayern. Hier werden lokale Ergebnisse für &#8220;Pfeil und Bogen&#8221; in der jeweils durch die IP vermutete Gegend angezeigt. Google hat also offenbar noch ein paar Probleme mit der Zuordnung, was denn nun ein Ort und was eine Sache darstellt.</p>
<p>gefunden in den Kommentaren von Uwes Blogpost <a href="http://www.uwe-tippmann.de/blog/2009/04/02/vom-cookie-zur-ip/">Vom Cookie zur IP</a></p>
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		<title>Google: Lokale Treffer auch ohne Ortsangabe</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 15:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie im offiziellen Google Blog zu lesen ist, hat Google nun weltweit eine neue lokale Suchfunktion eingeführt. Bei typischen Suchanfragen mit lokalem Bezug, etwa restaurant oder zahnarzt, wird nun in die Ergebnisliste eine Box mit lokalen Treffern inklusive Karte eingeblendet. Typischerweise kommt diese Einblendung etwa an Position vier. Das besondere daran ist, dass diese lokalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie im offiziellen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/04/google-becomes-more-local.html">Google Blog</a> zu lesen ist, hat Google nun weltweit eine neue lokale Suchfunktion eingeführt. Bei typischen Suchanfragen mit lokalem Bezug, etwa <em>restaurant</em> oder <em>zahnarzt</em>, wird nun in die Ergebnisliste eine Box mit lokalen Treffern inklusive Karte eingeblendet. Typischerweise kommt diese Einblendung etwa an Position vier. Das besondere daran ist, dass diese lokalen Treffer auch angezeigt werden, wenn in der Suchanfrage kein Ortsbezug vorhanden ist. Unten seht ihr z.B. mein Ergebnis für die Anfrage [restaurant].</p>
<p><img src="http://www.suchmaschinentricks.de/wp-content/uploads/2009/04/google-local-restaurant.png" alt="Google: Lokale Treffer auch ohne Ortsangabe" title="Google: Lokale Treffer auch ohne Ortsangabe" width="500" height="367" class="alignleft size-full wp-image-743" /></p>
<p>Die Branchenbuchanbieter im Web dürften angesichts dieses neuen Features alles andere als begeistert sein. Denn damit erzieht Google die Nutzer dazu, den Ort erst gar nicht mehr explizit anzugeben; schließlich ergibt der sich aus dem Nutzungskontext, hier also aus der IP-Adresse. Doch diesen Kontext kennt lediglich Google, nicht aber das Branchenbuch, das mit SEO-Maßnahmen über Google Traffic beziehen möchte.</p>
<p>Zugleich zeigt das Beispiel auch die derzeitigen Grenzen dieser Darstellung auf. Regensburg liegt gut 80 Kilometer von meinem tatsächlichen Standort entfernt. Das ist nicht gerade, was ich als &#8220;lokale Suche&#8221; bezeichnen würde. Allerdings zeigten Tests übers iPhone, dass dort die Ergebnisse auch in der Provinz deutlich brauchbarer sind. Und es dürfte gerade die zunehmende mobile Nutzung sein, auf die Google hier abzielt.</p>
<p>Wer mit der Funktion rumspielen möchte; ich habe diese lokalen Treffer bei folgenden Begriffen finden können: Restaurant, Zahnarzt, Arzt, Blumen, Sparkasse, Raiffeisen, McDonalds, Bahn, Bus, Kneipe, Cafe oder Bäckerei. Lustigerweise wurde die Box bei <em>Schlüsseldienst</em> nicht eingeblendet.</p>
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