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Vorträge auf der Webinale und der Affiliate TactixX

geschrieben am 04.06.2008 von Stefan

Nein, ich hab die Suchmaschinenoptimierung nicht aufgegeben. Im Gegenteil, die letzten Wochen war ich viel auf Konferenzen unterwegs und habe einschlägige Vorträge gehalten: Auf der Webinale in Karlsruhe hatte ich die Ehre, über Social Media Optimization reden zu dürfen. Eine lustige Erfahrung über ein Thema zu reden, wenn die Dichte an echten Cracks im recht kleinen Raum sehr groß ist: Oliver Gassner, einer der erfahrensten deutschen Blogger, protestierte denn auch gleich als ich über die Vorgehensweise zum Erzeugen mehrerer Digg-/Yigg-/Sonstwas-Social-Accounts sprach. Yigg-Macher Michael Reuter wollte sich dem Protest zumindest öffentlich nicht anschließen und erklärte mir hinterher, dass die Yigg-Betreiber selbst “Yigg” wie “jetzt” aussprechen, die meisten sonstigen Menschen wohl aber allesamt “Dschigg” sagen. Mit Fabian Ziegler quatschte ich recht angeregt vor dem Vortrag, mit Remo Uherek ebenso angeregt hinterher. Ansonsten fand ich die Webinale eher müde dieses Jahr und die Party war kaum erwähnenswert. Meinen Vortrag gibt’s natürlich auch als Download: Social Media Optimization (PDF, 1.031 KB)

Markus Kellermann hatte mich und Karsten im Winter mit einer Einladung zum Pokalspiel 1860 – Mainz 05 bestochen; also blieb mir nichts anderes übrig als auf der Affiliate TactixX über die SEO-Fehler von Affiliates zu sprechen. :-)
Ganz anders als die Webinale war die Affiliate TactixX quicklebendig; es gab viele interessante Gespräche am Rande und wenn nicht die Datenbank hinter meiner Keyword-Datenbank abgeschmiert wäre, hätte ich es noch mehr genießen können. Auch den Vortrag von der Affiliate TactixX habe ich natürlich zum Download: SEO Fehler von Affiliates (PDF, 277 KB)

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Mein Twitter-Feed: twitter.com/stefanfis

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5 Kommentare

  • oliverg
    5. Juni 2008 16:04

    Nun ja, wer mehrere Yigg Accounts hat, der müllt wahrscheinlich auch zuerst alte Blogs mit Links voll und dann bestehende. Oder? Aber natüüüürlich nicht.

    Als Blogger nerven einem halt die Putzereien die man veranstalten muss, während einem Grey/Black-SEOs ins Gesicht grinsen und von ’1000en Euros’ reden, die sie monatlich so verdienen.

    Gegen sinnvolles On-Site SEO hat niemand was, gegen Linkbuildung, das auf super Content beruht wahrscheilich auch niemand.

    Aber anderen Leuten hinterherzuputzen macht halt wenig Laune. Langfristig machen sich Angebote so selbst kaputt – bzw. lassen sich kaputt machen. Ich hab aber so ne Ahnung, weswegen Michael da nix dazu gesagt hat ;)

  • Oliver Gassner
    6. Juni 2008 03:33

    links for 2008-06-06…

    Twitter / mitchellmckenna
    (tags: twitterspammer)

    Bringing Wikipedia to Work: Open Collaboration within Corporations
    This upcoming Wikimania 2008 tutorial discusses the three principles of ?open collaboration? which I believe are underlyi…

  • Stefan
    6. Juni 2008 12:21

    Hallo Oliver,
    das ist natürlich alles eine Frage der Intensität und dass man’s geschickt macht. Nur einfach irgendwelche Blogs vollzukommentieren mit “Hey, guter Post, weiter so!” ist natürlich schwachsinnig und bringt allen Beteiligten nur Ärger. Mit 20 gefakten Yigg-Accounts und einigen Proxyservern eine belanglose Meldung auf die Yigg-Startseite zu hieven, ist ebenso schwachsinnig. Diese Accounts aber zu nutzen, um einen guten Betitrag in der Upcoming-Queue auffälliger zu machen, ist IMHO durchaus zulässig.
    Vollkommen recht hast du natürlich mit dem Thema kaputt machen. Meine Einschätzung ist, dass SEOs, die verstanden haben, wie’s geht, am wenigsten dazu tendieren, gute Angebote kaputt zu machen. Jedenfalls versuch ich das immer auch meinen Kunden und Zuhörern klarzumachen.

  • oliver
    12. Juni 2008 21:35

    Hm, ‘zulässig’. Ja. Ich glaub wir sind einfach grundsätzlich anderer Ansicht was das ‘social’ in ‘social web’ bedeuten könnte ;)
    Hint: “Lasse dich nicht erwischen” ist wohl weniger gemeint ;)

  • Stefan
    14. Juni 2008 15:31

    “Social” im Sinne von “Wir haben uns alle lieb” funktioniert IMHO nicht. Ich glaub einfach nicht so sehr an Altruismus; gibt’s sicherlich vereinzelt, aber nicht als Grundlage einer Gesellschaft. Ich vergleich das mal mit Steuern zahlen. Überhaupt keine Steuern zu zahlen, halte ich für unethisch und verwerflich. Aber zu versuchen, die eine oder andere Sache intelligent zu verbuchen, gehört zum Spiel.
    Ähnlich sehe ich das auch im (Social) Web: Ein paar “Ergänzungsaccounts” zu nutzen, um auf einen guten Beitrag aufmerksam zu machen, ist legitim und Teil des Spiels. Eine gute Social Site aber mit Müll zu überfrachten, ist ähnlich unanständig, wie keine Steuern zu zahlen, aber die Annehmlichkeiten unseres Landes zu nutzen.

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